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Nachricht aus dem Archiv

baeuchlein schrieb am 01.June.2010, 14:10:23 in der Kategorie pc.windows

Rechteverwaltung

> > a) Linux verändert schon mal spontan die Zugriffsrechte von Dateien (in
> > diesem Fall auf einer ext2-Partition, hat also nix mit NTFS zu tun).

> Rechte wieder \"richtig\" eingestellt nach Update?

Wohl nicht. Es gibt kein mir bekanntes Ereignis, was die plötzliche Rechteänderung verursacht. Manchmal passiert es sogar mitten während der Benutzung von Linux, sonst kommt es irgendwann mal nach dem Neustart. Ich hab\'s aufgegeben, den Grund zu finden. Dann lieber eine Korrektur in einem Skript von mir.

Das korrigiert sowieso eine Menge Dinge. Ganz schön voll inzwischen, das Skript... :-|

> > Ähnlich schick: Ab und zu habe ich selber in meinem eigenen
> > Heimatverzeichnis (/home/$USER) keine Zugriffsrechte außer Lesen
> > mehr. :gaga: Ja, wirklich, sehr sinnvoll!
>
> Hm, gut, dass ich kein Debian benutze...  :-D
>
> Das habe ich unter openSuSE/SuSE noch nicht gehabt.

Vielleicht hat da wirklich nur jemand unter Debian Mist gebaut. Ich finde ja auch immer mal wieder Gründe, es \"Debil\" zu nennen. (Aber ich glaube, auch HeulSuSE hatte ich schon mal. :lol3:)

> > b) Linux wählt Zugriffsrechte, die nicht wirklich sinnvoll sind, oder
> die
> > laut man-page des jeweiligen Programms anders gesetzt sein sollten. Ich
> > muss z.B. auch bei jedem Neustart die Zugriffsrechte für USB-Geräte
> ändern,
> > sonst kann nur \"root\" scannen.
>
> Ist der entsprechende Benutzer nicht in den erforderlichen Gruppen drin?

Völlig egal, in was für Gruppen der drin ist. Debian empfiehlt die Mitgliedschaft in der Gruppe \"scanner\", und manchmal hilft\'s. Meistens aber nicht.

> Es sollte wirklich reichen, den Benutzer in die nötigen Gruppen
> einzufügen.

Ja, es sollte:devil: Den zahlreichen Postings in Foren u.ä. kann ich allerdings entnehmen, dass ich mit meinem Probemchen alles andere als allein bin.

> > Ähnliches auch bei der Soundkarte. Die darf meistens auch erst mal nur
> > \"root\" benutzen. Immerhin reicht hier meistens ein einziges Abändern
> der
> > Zugriffsrechte, damit der Kram dauerhaft läuft.
>
> Die Benutzer sollten in die Gruppe \"audio\" mit hinein.  ;-)

 :smoke: Siehe oben, bei der Gruppe \"scanner\".

> > Benutzerrechte sind an sich eine sehr sinnvolle Sache, aber die
> Umsetzung
> > ist häufig furchtbar. \"Berechtigungsscheiße\" eben.
>
> Das ist das Schöne an Linux. Wenn dir nicht gefällt, was die Distributoren
> auf den Markt schmeißen, kannst du dir selber etwas zusammenstellen und
> deinen Wünschen gemäß anpassen.

... ausreichendes Programmiertalent vorausgesetzt. Und ich kann kein C, und komm\' bis auf Weiteres nicht dazu, es zu lernen. Das relativiert die ganze Sache leider etwas.

> Allerdings ist es schon so, dass die User des Systems gleich den passenden
> Gruppen zugeteilt sein sollten. Früher war es auch bei SuSE so, dass ich
> die User in die cdrom-Gruppe einfügen musste, damit sie auf die CD
> zugreifen konnten.

Debian beschäftigt sich lieber damit, statt des Verzeichnisses /cdrom einen Link diesen Namens auf /media/cdrom zu setzen. Das ist wiederum ein Link auf /media/cdrom0, was dann endlich mal das richtige Verzeichnis ist. Und diese nett gemeinte Linkerei verursacht leider auch wieder einen ganzen Sack neuer Probleme. :uuuh: Keine Ahnung, ob das unter SuSE anders ist. Meine letzten SuSE-Erfahrungen sind ca. 8 Jahre her.
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