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Nachricht aus dem Archiv

RoyMurphy schrieb am 30.August.2010, 18:12:35 in der Kategorie ot.politik

Thilo Sarrazin

> Wie steht Ihr zu der Thematik? Meiner Meinung nach gibt es doch einiges, wo
> er den Finger in die Wunde legt.

Hallo Quidi,

so kann man sagen. Denn nicht erst seit der Bankenkrise und der wundersamen Auferstehung der Wirtschaft ist klar: Wir werden mit Hü und Hott manipuliert, bis wir nicht mehr wissen, was wir meinen sollen!

Heute habe ich - entgegen meiner Gewohnheit, mich nicht schon vormittags aufregen zu lassen oder zu müssen - auf \"n-tv\" die Übertragung der Pressekonferenz zu Sarrazins Bucheinführung verfolgt. Eigenartigerweise wurde sie einerseits von \"technischen Störungen\" beeinträchtigt wie man es nicht mal bei extremen Wetterlagen oder Defekten an den Sendeanlagen erleben muss, andererseits höre ich bei nicht belegten statistischen Angaben und bei sog. Umfrageergebnissen \"professionell weg\", da sie beliebig getürkt - pardon, manipuliert - werden können ...

In solch kritischen Situtationen mache ich mich auf die Gegenrecherche und werde meistens fündig, so dass meine Meinung am Ende fast so aussieht, wie es Edmund Stoiber (gegewärtig Aktenstoiberer bei der EU - ja genau der, welcher in den Münchener Hauptbahnhof eingestiegen und bereits nach 10 Minuten in Brüssel war) einmal so treffend ausgedrückt hat: \"Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?\"

Hier nur mal 2 \"Polarisierungsfilter\", die mir aufgefallen sind:

Migranten kosten jeden Deutschen jährlich 1252 Euro

Sarrazins Buch ist erstaunlich sachlich

Nicht immer wissen Spiegel-Leser mehr ...

Btw.: Wenn hier in diesem unseren blühenden Landschaften irgend jemand, seien es Prominente oder die Stimme des Volkes bei Demonstrationen, wird Volksverhetzung unterstellt, sobald es bestimmten Interessen- und Pressuregroups nicht passt. BEZAHLEN müssen es jedoch immer diejenigen, die ihren Lebensunterhalt gerade so làlà mit eng geschnalltem Gürtel bestreiten können, während sich diese Riege ein Freudentänzchen nach dem anderen gönnt, es so gut getroffen zu haben. Das ist kein Sozialneid, das sind täglich beobachtbare Tatsachen, die man in keine Reportage und keine Statistik zu packen braucht.
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