Jogi[Gast] schrieb am 26.May.2010, 12:23:18 in der Kategorie pc.security
Diskussion um Google Analytics..
Um das Ganze mal auf eine allgemeine Basis zurückzubeziehen
- Abseits aller Google-Vorbehalte die ich zu großen Teilen auch habe da Datenmoloche und extensive und am Rande der Legalität herumverheimlichende (siehe WLAN-Ausspionierereien mittels Streetview-Fahrzeugen) generell ein Gefahrenpotential für die Freiheit und Unverletzbarkeit der individuellen Integrität des Bürgers darstellen -
abseits all dessen also frage ich mich wozu ein jeder Webmaster, auch derjenige der nicht seine Produkte individueller zuschneiden muß, sondern heute sogar jeder kleine Privat-Internethampler, immer mehr und mehr an Datenspuren seiner Besucher statistisch jounglieren zu müssen meint.
Was hat es mich bspw. zu interessieren ob ein Unbekannter aus Hamburg zum dritten Mal meine Webseite über Schildkröten am Amazonas und dabei besonders das Bild einer Schildkröte mit eingezogenem Kopf besucht hat?
Was geht es mich an ob er dabei von der Firma aus oder von zuhause mal über Modem mal über DSL zugegriffen hat?
Manches kann man vielleicht noch zur Verbesserung der Seite benutzen, aber dafür muß kein Mensch bspw. so tracken, daß er eine bestimmte Person wiedererkennt oder einen bestimmten Einwahlknoten.
Auch bei Foren gibt es ja auch schon lange die Auffassung, daß es kontraproduktiv ist Einwahl-Nummern mit dem Beitrag zu speichern, oder Datenspuren, oder Alleinstellungsmerkmale.
In manchen Ländern werden bspw. keine Datenspuren gespeichert, in anderen werden die IP-Nummern sogar neben dem Beitrag veröffentlicht. Es ist also auch in dem Bereich die Frage wozu Webmaster/Forenmaster XY etwas über Teilnehmer Z wissen muß.
Um wieviel mehr ist es dann fragwürdig Informationen über Poster in Foren mitzutracken und schön statistisch aufzubereiten und bei der gelegenheit auchn och gleich an einen der größten Datenmoloche auszuliefern.