Guten Morgen Michael,
> ... dass ich mir die Shows von USFO (Unser Star für Oslo) 
> angeschaut habe - ich glaube sogar, alle...
Lückenlos schaffe ich das nicht, denn manchmal gibt\'s doch noch bessere Konkurrenz - unabhängig von den Einschaltquoten der dafür ausgewählten Haushalte (man braucht ja ein \"Zählgerät\").
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> Und NEIN: DSDS schaue ich mir nicht an. Ich bin ja überzeugter
> Antialkoholiker - und diese Sendung würde ich wohl nur im Vollsuff
> ertragen. So ab 4 Bier auf dem Fahrrad...
Siehste! So hat Alolol doch auch sein Gutes und man kann reinen Gewissens mal wieder ein Flascherl entkorken. Da gebe ich dann gerne zu, dass ich mich wein- oder bierselig am Hochmut von Anfangskandidat/innen ergötze und mich während der Mottoshows musikgeschmacklich einzuordnen versuche. Die letzten Zehn waren trotz einiger Macken in der Performance und beim Tönetreffen auch wegen der Titelauswahl durchaus hörenswert, und bei den letzten Sechs meine ich, einen Trend zu erkennen. Ob es der \"Checker\" mit seiner Dönernonchalance bis in die Endrunde schafft, blieb bei der letzten Ausscheidung offen, denn da gehörte er zu den Wackelkandidaten. Das Ausscheiden von Nelson und Ines gegen Manuel war ein typisches \"Fans sind blind\"-Ereignis, obwohl ich bei DSDS, aber insbesondere bei USFO mehr gute deutsche Texte sehr begrüßen würde, denn die Begleitbands in beiden Shows sind von ausgesuchter Professionalität und fern jeglicher Schrummschrummmusik.
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> Und die letzten 5 (ich bin jetzt wieder bei USFO) waren wirklich gut.
> Wobei ich mir einerseits denke, dass Jennifer - die ja am Ende gegen Lena
> ausgeschieden ist - mit ihrem Song mehr Chancen beim GP gehabt haben
> könnte, weil das eher in die Richtung Mainstream ging.
> Ich persönlich habe Lena favorisiert. Vor allem, weil sie so komplett
> anders war. Irgendwo ein verrücktes Huhn, aber vielleicht ist es gerade
> das, was ihr die Stimmenmehrheit gebracht hat.
Da lag ich wirklich daneben, denn ich hätte den Christian Durstewitz und die Jennifer Braun in der Endausscheidung lieber gesehen. Wenn ich Musikproduzent wäre, hätte ich sie von der Bühne weg engagiert, denn sie werden auch ohne DSDS ihre Fangemeinde behalten und erweitern.
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> Auf der anderen Seite ist es aber so, dass sich der GB schon sehr
> verändert hat, seit die Ostblock-Connection mitmischen darf. Vor allem, wen
> es um das zuschanzen von Stimmen geht. Untereinander können sie sich
> teilweise absolut nicht ausstehen, aber wenn es gegen den \"Westen\" geht,
> dann wird zusammengehalten...
... selbst wenn so ein Schmalspurkomponist wie der des serbischen Siegertitels die Melodie des Refrains klauen musste. Die wahren Hintergründe wurde meines Wissens nie aufgeklärt. Aber von den meisten Sieger/innen hat man ja auch hierzulande nie wieder was gehört. \"Milestones\" können eben bei so einem multikulturellen Wettbewerb nicht alle Jahre wieder gesetzt werden.
Vielleicht mal ganz interessant:
Eurovision Song Contest: 1956 - 2009
Sagen wir\'s mal für \"Oslo 2010\" mit Rudi Carell: \"Lass\' dich überraschen ...!\"