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#421373 Schulzens Niedergang zuerst, dann der der Demokratie? (ot.politik)

verfaßt von baeuchlein, 09.02.2018, 18:15:25
(editiert von baeuchlein, 09.02.2018, 18:16:31)

> Naja.....Martina Schulz wird sich künftig Eunuchen Workshops widmen.
> Ohne Eier hat man keine weiteren Perspektiven.

Ohne feste Meinung eh nicht - außer, man heißt Angela Merkel.

Wobei... eigentlich ist es ja interessant, wie Schulz mit seinen Aussagen herumeiern konnte, ohne Eier zu haben. Ein echtes Paradoxon! :-P

> Wie man sich selbst binnen nicht mal 1/2 Jahr durch totale geistige
> Aussetzer und heiße Luft von der europäischen Politikspitze zu unterhalb
> kleinstem Kommunalpolitiker demontiert ist mir ein Rätsel. :kratz:

Wunder gibt es immer wieder. :devil:

> Der Rest wird den Riesen Scheißhaufen pflegen und hüten und man wird auch
> künftig wieder Kinderlieder im Bundestag vortragen.
>
>
>
> Hier nochmal meine Frage: Dazu braucht die gesamte deutsche
> Politikprominenz unter unter Einbeziehung all ihrer Kräfte über 4 Monate?

Nochmal meine Bemerkung dazu: Nein. Die vier Monate beinhalten ja auch die Zeit, in der die Jamaika-Sondierungen und -Verhandlungen liefen und scheiterten. In dieser Zeit war die SPD (und weitere Parteien) erst mal "abgemeldet", es war also nicht die gesamte Politikprominenz beteiligt. Dasselbe mit anderen Vorzeichen dann während der "Gro"Ko-Sondierungen/-Verhandlungen. Letztere waren bisher immerhin relativ zügig.

Doch ob das alles sich gelohnt hat? Ich zweifle auch dran. Aber ich kann's ja nicht ändern. Nach der Wahl am 24.9. war ich wieder genauso "abgemeldet" für die Regierigen wie alle anderen (Q)Wähler auch.

Andererseits... das, was ich z.T. eben im Videotext las (Schulz' Verzicht auf ein Ministeramt sowie die Gründe dafür) und z.T. auch gestern in einer Nachrichtensendung (die Junge Union ist jetzt genauso wie die Jung-SPDler nicht mehr zufrieden mit dem Koalitionsvertrag), das lässt vermuten, dass langfristig dieses Gemache keinen Bestand mehr haben wird. Entweder, die alten Säcke in den Parteien hören bald mal den Knall - oder es knallt irgendwann lauter. Vielleicht haben wir dann bei den Wahlen in 4-8 Jahren schon eine SPD und eine AfD, die jene Prozentzahlen erreichen, die im September noch jeweils die andere Partei gekriegt hat.

Und wenn das dann auch nicht mehr hilft, dann ist die Demokratie dieses Landes eben nicht mehr zu retten. :fahne:

 

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