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Nachricht aus dem Archiv

vordprefect schrieb am 16.June.2013, 18:28:53 in der Kategorie user.foto

Stativ - Kaufberatung

Hi


> Nun gibt es ja zig verschiedene Stative und da dachte ich mir frag ich mal
> die Runde was ihr so nutzt? Anforderungen die ich an das Stativ habe: es
> sollte stabil sein und nicht wackeln (wer haette das gedacht), nicht allzu
> schwer und es waere fein, wenn es nicht uebermaessig gross waere nach dem
> zusammenklappen, da ich doch des oefteren beim Spazierengehen das mitnehmen
> will.

Karsten und die anderen haben ja schon einiges dazu gesagt.. :)
>
> Aber ich bin froh ueber jeden Erfahrungsbericht von Marken/Modellen, da ich
> den Wald vor lauter Baeumen moemmtan nicht sehe.

Ich habe eine DSLR, die wohl etwas schwerer ist als eine NEX und auch einen anderen Schwerpunkt, wenn man ein Teleobjektiv draufschraubt.

Ich habe zwei Stative: Ein etwas kleineres, kompakteres Slik mit Mittelsäule und einem normalen Dreiwege-Neiger mit Wasserwaagen, wobei der Dreiwege-Neiger fest verbunden ist (also kein Austausch mit anderen Köpfen möglich) und mit Beinen aus Alu.

Ein weiteres Stativ aus Karbon ohne Mittelsäule (Feisol), das zwar leicht aber nicht so kompakte Abmessungen und mit Kugelkopf ist.

Im Moment hatte ich mehr das Slik im Gebrauch, weil ich etwas einfacher verstauen kann, wenn ich unterwegs bin. Mit der Mittelsäule sind zusätzliche Schwingungen verbunden, d.h. es ist nicht so verwindungssteif wie das Carbon. Für mich ging es nicht um Langzeitbelichtung, sondern einfach den Bildausschnitt genau zu erfassen.

Für Langzeitbelichtungen würde ich das Karbon vorziehen, da ich dort eine höhere Auszugshöhe habe (andere Bildwinkel und der Kugelkopf schon bombenfest ist (Benro), aber ich muß es extra tragen und ist hinderlich, wenn man es am Rucksack festmacht (Tasche gibts dazu).

Für Panoramen ist ein Kugelkopf auch geeignet - allerdings muß man die Kamera direkt anfassen um sie zu drehen. Bei meinem Kugelkopf ist am Rand eine Grad-Skala angebracht. Die Friktion kann man stufenlos einstellen..

Bedienbarkeit:
Schau Dir an, wie der Mechanismus zum Ausfahren der Beine ist. Bei manchen muß man schrauben (mein Feisol), bei anderen passiert das über "Clips", die man auf oder zu drückt.

Das Schrauben kann manchmal nervig sein, wenn man die Schraubverschlüsse schlecht greifen kann oder einige Umdrehungen braucht, um die Position der Beine fest zu haben.

Die Winkel der Beine sind manchmal weniger oder mehr spreizbar, und wie gut ist die Rasterung einstellbar?

Bei Stativen kann man für Motive am Boden auch die Mittelsäule umdrehen, oder die Mittelsäule als Einbein verwenden (wie Karstens Beispiel)

Wechselplatten sind auf jedenfall zu empfehlen ;).

Hier noch ein Link:
Stativfreak

Und v. a. sollte man sich fragen, wie oft man das Stativ wirklich einsetzt und die Kosten evtl. dementsprechen überlegen :). Ich hatte meine Stative gebraucht gekauft.

Ich hatte das Slik sogar im letzten Urlaub dabei, aber es gab einige Situationen wo ich es hätte gebrauchen können und es im Hotel lag,
weil ich an die Situation nicht gedacht hatte ;).
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