Der Name
Gustl Mollath dürfte nun mittlerweile doch so einigen ein Begriff sein.
Sein Fall von Falschbeschuldigung hat es in diesem Land ja zu trauriger Berühmtheit gebracht - und tatsächlich nach Jahren endlich einigermaßen in unsere ach so "investigativen" Medien.
Allmählich wurde mit breiterer Medienpräsenz die Schweinerei und der Justizskandal öffentlich gemacht, so dass sogar die bayrische Justizministerin (mehr als zurecht) in Bedrängnis geriet.
Dann darf der Mann
endlich vor einem Untersuchungsausschuss ausagen und die Wiederaufnahme seines Verfahrens fordern, und dann
das hier.
Allein dieses widerliche Beamtendeutsch:
"Umstände, welche die gestellten Wiederaufnahmeanträge bereits jetzt als mit Sicherheit erfolgreich erscheinen lassen würden, vermochte die Kammer nicht zu erkennen" Da muss der Druck von oben ganz schön gewaltig gewesen sein - wenn man die Augen derart fest zukneifen muss.
Vielleicht will man seinen Falschbeschuldigungsfall ja so lange hinauszögern, bis er den gleichen Ausgang findet wie der von Horst Arnold...?
Ich geh' mal eben brechen.

Mannzipation