> Diese Messerei kannst du mit dem Meßgerät in die Pfanne klopfen weil es
> keinerlei Phasenverschiebungswinkel berücksichtigt. Es nimmt nimmt nur
> Spannung x Strom - und das ist in der Drehstrom/Wechselstromtechnik eben
> falsch.
Sowas hat man mir auch erzählt, als ich mal mit einem \"Stromkostenmeßgerät\" nachgesehen habe, was wieviel Watt fraß. Ich bezweifle nicht, dass solche Messfehler tatsächlich vorkommen können, aber in meinem Falle haben sich alle Verbräuche, die oberhalb von ca. 10 W lagen und noch auf anderem Wege einigermaßen überprüfbar waren, als weitgehend korrekt erwiesen.
Der Computer z.B. (der allerdings \"nur\" so um die 80-110 W, je nach Auslastung, fraß - bis zu Fabians Werten muss ich da wohl noch einige Verbraucher zusätzlich einbauen

) erreichte grob dieselben Werte wie die summierten Verbrauchswerte, die ich auf anderem Wege (Nachsehen beim Hersteller, Schätzen aufgrund der Werte für ähnliche Komponenten) erreichte. Die Lampe mit der 40-W-Birne drin genehmigte sich laut Gerät 42-43 W. Und so weiter, und so weiter.
Nur Geräte, die laut Messgerät 6 oder weniger Watt schluckten, lieferten zusammen mit anderen Geräten dann seltsame Werte. Zwei einzeln mit je 6 W auf der Anzeige erscheinende Stereoanlagen-Komponenten nahmen z.B.
zusammen auch nur 6 W weg - da muss ja irgendein Fehler vorliegen.
Dazu muss ich auch noch sagen, dass dieses Messgerät zwar angeblich die Phasenverschiebung irgendwie berücksichtigt (über den \"Power factor\", dessen Symbol eine Sinuskurve ist), ich aber kaum mal gesehen habe, dass dieser \"Power factor\" anders als mit dem Standardwert (=1) gemessen worden wäre. Kommt mir schon komisch vor.
Und trotz all dieser Dinge kann ich dieses Messgerät offenbar als \"Schätzeisen\" gut gebrauchen. Absolute Genauigkeit will ich ja gar nicht, nur grobe Werte - und die liefert es offenbar.
Welche Qualität Fabians Messgerät hatte, weiß ich natürlich nicht.