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Nachricht aus dem Archiv

Ferry schrieb am 21.July.2010, 21:29:20 in der Kategorie verkehr.kfz

Raschel Raschel, Scheibe weg.

Oh, Mann

Erstmal vielen Dank Werner.

Aber so recht blicke ich noch nicht durch.

Jetzt in der Hitze passiert sowieso nichts.

Werde auch mal meine freie Werkstatt fragen. Den Anspruch es selbst gemacht zu haben, habe ich nicht mehr.
Wenn ein Profi es in einer halben Std. schafft, sollte es ja nicht zu teuer werden.


Parkplatz ist auch eine andere Sache als Garage oder eigenes Grundstück wo man
die Angelegenheit bis zum nächsten Tag ruhen lassen kann.Wenn man die Zeit nicht rechnet.

Ob ich alle Torx-Größen habe müßte ich auch nochmal feststellen.

Möchte auch Wetten, daß wieder irgendwo irgendetwas abbricht,
man dann aber durch den Reparaturvorgang nicht in der Lage ist schnell mal zum VW Händler zu fahren.

>
> Es gibt zwei Möglichkeiten die beim 4er Golf passieren können:
>
> 1. Der Seilzug vom Fensterheber selbst ist gerissen.
> 2. Die beiden Plastik-Spannbacken mit denen die Scheibe an den beiden
> Fensterheberseilzügen befestigt sind ist gebrochen.
> Die 2. Variante ist die Wahrscheinlichere, denn es gibt fast keinen 4er
> Golf bei dem dies nicht schon passiert ist (meistens sogar beidseitig). Bei
> einem 4-türigen Fahrzeug kann dies nur an den jeweilig vorderen Türen
> passieren.

Also der Motor dreht lang in beide Richtungen mit einer Art Kettengeräusch, relativ geräuschvoll.

Läßt sich dadurch ausschließen, das der Seilzug gerissen ist?

Die beiden Spannbacken sind ja durch die Öffnungen sichtbar.
Kann man es erfühlen oder sehen ob nur die Plastikverbindung zum Seilzug gebrochen ist?

>
> Der original VW-Reperatursatz (unterschiedlich bei zwei- und viertürigen
> Fahrzeugen) enthällt dem kompetten Seilzugmechanismuss und ist nun mit
> massiven Guss-Spannbacken versehen. Die Kosten für den Reperatursatz sind
> etwa knapp 50,- Euro pro jeweiliger vorderer Türe.
>
>
> Im ersten Falle muss man den kompletten Seilzug aus dem Rep-Satz
> verwenden. Dies ist etwas schwieriger, da der Zusammenbau der Seilzüge
> gegen die Federkraft der Spannfedern am Aufrollmechanismus mit den vier
> Umlenkrollen erfolgen muß.

Hört sich auch nicht gut an.


> Im 2. Fall genügt es die beiden Spannbacken zu tauschen. Dies geht sehr
> einfach da sich diese Backen auf der Führunsschiene herausschwenken lassen
> und die beiden Enden der Seilzüge mit den Nippeln ausgehängt werden können.
> Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Der Agregateträger muß aber in jedem Fall ausgebaut werden?
>
> In beiden Fällen ist aber eine \"dritte\" Hand hilfreich.
>
> Der Ausbau des Agregateträgers auf dem der Fensterhebermechanissmus
> befestigt ist, ist etwas komplitziert, da hier der äussere Türgriff, sowie
> auch das innenliegende Schloss (bleibt auf dem Agregateträger) mit
> Ausgebaut werden müssen. Der Kabelstrang muss ebenfalls über die gesammte
> Länge gelöst werden. Der Fensterhebermotor sollte ebenfalls ausgebaut
> werden, damit sich der innenliegende Aufrollmechanismus leichter
> verschieben lässt, da beim Zusammenbau die Höhe der Spannbacken auf der
> Führungsschiene eingestellt werden muss. Der gesammte Agregateträger lässt
> sich nach dem lösen der Schrauben und der umlaufenden Dichtung nach innen
> herausnehmen.
> Beim Zusammenbau muss die Scheibe (die übrigens nicht aus der Türe
> herausgenommen werden muß) in die \"Geschlossen\"-Position gebracht werden
> und mit einem Plastikkeil oder Klebeband gegen das Herunterfallen gesichert
> werden. Nach dem Einbau des Agregateträgers kann die Scheibe in die richtig
> positionierten Spannbacken abgesenkt werden und durch die beiden großen
> Öffnungsbohrungen mit einem Torx-Steckschlüssel befestigt werden.
>
> Beim Ausbau (und auch beim Einbau) des äußeren Türgriffes gilt es noch zu
> beachten, dass der Griff gezogen werden muss, bevor man die Schraube mit
> dem ringförmigen Klemmstück löst und den Schlieszylinderteil (bei der
> linken Türe), bzw der leeren Blende (bei der rechten Türe) herausziehen
> kann.
> Der kleine Seilzug der vom Griff zum Schloss geht sollte in der gleichen
> Position (Verzahnung) wieder am Griff befestigt werden, wie er war. Wird
> der zu straff eingebaut, kann es passieren das sich die Tür von aussen
> nicht mehr öffnen lässt.
>
> Das ganze ist für einen Nicht-Fachmann gar nicht so leicht zu
> bewerkstelligen, da sich die Technik und die Vorgangsweise dahinter zu
> früheren Golf-Modellen gänzlich geändert hat.
> Jemand der dies schon mal gemacht hat braucht für diese Reperatur etwa
> eine gute halbe Stunde. Jemand der dies noch nie gemacht hat, kann daran
> scheitern und dann doch in die Werkstatt müssen.

Denke Letzteres.

Ferry
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