Hi Reinhard!
> dabei wäre es so einfach, in die Innenverkleidung der Türen eine
> verschließbare Öffnung einzuarbeiten und dem (mageren oder erst gar nicht
> mehr vorhandenen) \"Bordwerkzeug\" eine Handkurbel beizulegen, mit der man
> bei Versagen des Elektroantriebs die Scheiben wenigstens manuell schließen
> könnte. Durch Einsparen des unseligen Zigarettenanzünders (die Steckdose
> dürfte ruhig bleiben) und/oder Ersetzen des nur selten benutzbaren
> elektronischen Geschwindigkeitskonstanthalters (Tempomat) durch das früher
> so praktische \"Handgas\" könnte dies sogar kostenneutral geschehen.
Würde jetzt im speziellen Fall gar nichts bringen, da sich die Seitenscheibe bei einem beschädigten oder gar gerissenem Seilzug, und schon gar nicht bei gebrochenen Spannbacken, in die \"Geschlossen\"-Position bringen lassen würde. Die Scheibe liegt ohne Verbindung zum Fensterheber einfach in Türgrundkörper.
Eine dem Bordwerkzeug beigelegte kleine Kurbel gibs bei einigen VW-Audi-Modellen für die manuelle Schließung des Glasschiebedaches. Diese Feature wird aber dem Kunden gar nicht erst nahe gelegt, da dies nur für die Notschließung in der Werkstatt geeignet ist. Zu hoher Kraftaufwand und unzählige Kurbelbewegungen müssten überwunden werden.
Für eine Fensterheber-Notbetätigung müsste die von dir vorgeschlagen Kurbel etwa so groß sein wie eine solche mit der man früher die Motoren von Oldtimern angeworfen hat, um das Drehmoment der Fensterhebermotoren zu überwinden.
Und die Konstruktion von Notfall-entkoppelbare Fensterhebermotoren würden selbst einen Tempomat noch billig erscheinen lassen.
Gruß Werner