Hi,
der Dienst der Post benötige ich nicht. Wenn ich einen Brief schreibe,
dann ist das persönlich und handschriftlich.
Wenn ich was bestelle, reicht ne E-mail oder ein Fax oder ein Online-Formular

.
Aber zu De-Mail wollte ich noch was schreiben:
> hm, o.k. - das möchte De-Mail auch.
> Was genau \"per *.de-Suffix\" bedeutet, würde mich noch interessieren.
> Das \"De-Mail\"-Konzept würde ja bereits jetzt funktionieren(GnuPG) mit dem
> Unterschied, dass die Zugriffs-Sicherheit eben nicht \"staatlich\" garantiert
> ist.
> Wie GMX die Zustellsicherheit garantieren möchte, würde mich aber auch
> interessieren - da liegen die einzelnen Stationen ja gar nicht mal in deren
> Administrationsbereich... oO
Doch eigentlich schon - denn Sie müssen sich dafür ja extra zertifizieren
(gegenüber den staatlichen Autoritäten) um den Dienst anbieten zu dürfen.
Bedenklich finde ich eine andere Regelung bei DE-MAIL:
\"Hat sich ein Bürger bei einem De-Mail-Provider registriert und einer Behörde mit Preisgabe seiner De-Mail-Adresse angezeigt, dass er die elektronische Kommunikation akzeptiert, so kann diese ihm Verordnungen und Bescheide per Mail zustellen. Wie bei der Papierpost gilt die Zustellfiktion des Verwaltungszustellungsgesetzes, dass ein Bescheid nach drei Tagen zugestellt ist, auch wenn der Bürger in dieser Zeit nicht in sein De-Mail-Postfach schaut oder im Ausland weilt. Anders als bei der Papierpost gilt diese Frist auch an Sonn- und Feiertagen, zu denen der vorliegende Referentenentwurf keine Aussagen macht.\"
Quelle und lesenswert: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Rechtssichere-Buerger-E-Post-De-Mail-Besonderheiten-und-Fallstricke-1037231.html
Vor allem Du als Bürger hast die Beweislast, wenn was im DE-MAIL Briefverkehr mit Behörden schief geht (weiter unten im Text).
Ich lass von DE-Mail erstmal die Finger, v.a. weißt Du nicht, was das dann noch alles kosten wird.
Z.B. für eine digital signierte Empfangsbestätigung darfst Du wieder extra zahlen (lt. dem Artikel).
skeptisch,
vordprefect