Jogi[Gast] schrieb am 27.April.2010, 09:59:33 in der Kategorie verkehr.kfz
Tödliches Ende einer Testfahrt
> Ich war mal Sonntags in Bad Wildungen, meinen Vater besuchen, der da oben > auf Kur war. > Rückfahrt dann Nachts bei Nieselregen und Nebel mit Sichtweiten weit unter > 50m! > Ich blieb da geflissentlich auf der Rechten Spur mit ca.50Kmh, eher > weniger. > Links rauschten sie aber vorbei, da sah man nur nen Schatten! > Diese Idioten sind da volle Suppe im Blindflug durch den Nebel gebrettert, > ein Wunder das es da nicht irgendwo gekracht hat! > Wie gesagt, der Nebel war stellenweise so dicht, das ich manchmal nichtmal > die Farbe, geschweige denn Typ des vorbeirauschenden Autos gesehen habe! > Und das war nicht nur ein oder zwei Km dichter Nebel, sondern mindestens > 40-50Km Nebel.
Da staune ich auch immer wieder, diese Hirnverbrannten gab es aber auch schon vor geraumen Jahren.
Als ich mal vom Barras zurückfuhr, über die heute so gut wie unbefahrbar gewordene Warschauer Allee (damals noch Hannoverlinie oder A2 genannt) gab es auf einer längeren Strecke immer wieder kleinere Nebelbänke von vielleicht einem Kilometer Durchfahrtlänge. Da bretterten sie damals alle volles Rohr durch, fuhrst du rechts und angepaßt überholten sogar die bekloppten Lastkutscher und hätten alles abgeschoben was nicht schnell genug aus dem Weg kam, Abstand Fehlanzeige. Bis dann bei Oelde oder Beckum plötzlich eine dieser Wände nicht mehr aufhörte und irgendwer vorne ob dieser Tatsache bremste. Es krachte danach im Halbsekundentakt und man konnte über einige Kilometer verteilt diese hellen Geister mit dem Spachtel von den Leitplanken abkratzen.