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Nachricht aus dem Archiv

zack schrieb am 26.April.2010, 21:11:44 in der Kategorie verkehr.kfz

Tödliches Ende einer Testfahrt

> Aber sicher nicht in stockdunkler Nacht mit 200. Ich hoffe, man kann das
> Tempo noch herausfinden. Soweit ich weiß wäre dieses Tempo selbst tagsüber
> für die Versicherung ein Grund, von großer Fahrlässigkeit auszugehen und
> nicht zu zahlen. Irgendeinen Sinn muss die Richtgeschwindigkeit ja auch
> haben.
>
Es gibt kein Gesetz, dass eine Vorschrift Sinn machen muss. Und die Richtgeschwindigkeit ist eben faktisch keine Geschwindigkeitsbegrenzung.

Hier in Hamburg sollen jetzt Schilder für Park- oder Haltverbot durch entweder gestrichelte oder durchgezogene Linien auf Fahrbahn/Fahrbahnrand ersetzt werden, um den Schilderwald auszudünnen (das ist die offizielle Begründung). Vorteil: Auswärtige wissen es nicht, unter Schnee und Eis sieht man das nicht und statt gut erhaltener Schilder (oder müssen die wegen der Pfeilform ausgetauscht werden?) muss man Striche alle paar Jahre erneuern. SINN?

Erinnert mich auch an das Gesetz, dass Arbeitgeber gekündigte Arbeitnehmer darauf hinweisen sollen, dass sie sich fristgerecht bei der Arbeitsagentur melden. Jedoch haben sie keine Konsequenzen zu befürchten, wenn sie das nicht tun und der Arbeitnehmer 7 Tagessätze Strafe kassiert.


> > Offen auch die Frage, wo Helfer standen und ob die Warnblinker hatten.
> > Standen die auf dem Seitenstreifen und das unbeleuchtete Unfallauto am
> > Mittelstreifen, wäre das womöglich fatal gewesen.
>
> Was heißt fatal? Wie schnell würdest du denn an einem warnenden Auto
> vorbei, bzw. darauf zu fahren?
>
Auf jeden Fall \"gebremst\". Darum frage ich mich: Was ging dort genau vor sich?

> Denn der \"erste\" war ja schon in die Leitplanke gefahren. Ich will jetzt
> nicht spekulieren, aber es wäre ja denkbar, dass der - warum auch immer -
> nicht mehr fahrtüchtig war. (Keine 200m von hier ist mal jemand in eine
> Gruppe Fußgänger gefahren - wegen gesundheitlicher Probleme).
>
Das wäre die \"perfekte\" Verkettung unglücklicher Umstände. Wenn der Mazdafahrer angetrunken gewesen wäre und der Testfahrer einen Aussetzer hatte...

Aber gut. Es ist im öffentlichen Fokus und wird aufgeklärt, hoffe ich.

Würde \"sowas\" in Zukunft Benz zum dann dritten Male passieren, würd ich auch fragen, wie das sein kann. Ich gehe nicht davon aus, dass BMW nur 140 fahren lässt oder Porsche ein Nachtflugverbot verhängt hat.

Gruß,
Zack
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