Karsten Meyer schrieb am 26.April.2010, 20:08:12 in der Kategorie verkehr.kfz
Tödliches Ende einer Testfahrt
> Hallo Karsten!
>
> > Mich würde mal interessieren, wie schnell der hätte eigentlich fahren
> > dürfen. Kann mich dunkel an eine Abstandsregel \"halber Tacho\" erinnern. Nur
> > weiß ich nicht, wie weit ein gutes Fernlich leuchtet.
> >
> Das haben meines Wissen Gerichte kassiert, man muss nicht mit Hindernissen
> rechnen, wenn man Lichter des Vordermannes gut sehen kann. Schwachsinn,
> aber Urteilslage.
Aber sicher nicht in stockdunkler Nacht mit 200. Ich hoffe, man kann das Tempo noch herausfinden. Soweit ich weiß wäre dieses Tempo selbst tagsüber für die Versicherung ein Grund, von großer Fahrlässigkeit auszugehen und nicht zu zahlen. Irgendeinen Sinn muss die Richtgeschwindigkeit ja auch haben.
> Offen auch die Frage, wo Helfer standen und ob die Warnblinker hatten.
> Standen die auf dem Seitenstreifen und das unbeleuchtete Unfallauto am
> Mittelstreifen, wäre das womöglich fatal gewesen.
Was heißt fatal? Wie schnell würdest du denn an einem warnenden Auto vorbei, bzw. darauf zu fahren?
> > Und übrigens: Sehe ich das richtig: Beide beteiligten Fahrzeuge waren
> > schwarz. Wen wundert\'s dann, wenn einer dem vermutlich unbeleuchteten
> > Unfallwagen reinfährt?
> >
> Da mittlerweile fast jedes neue Fahrrad ein Standlichtsystem hat, sieht
> man, wie aufwendig eine Notsromversorung LED Warnblinker wäre, die vom
> Airbag mit ausgelöst würde. Nicht gewollt offensichtlich. Der Konsument
> will ja anderen bunten und sinnfreien Schnippschnapp.
Gibt es nicht auch \"schon\" Fahrzeuge, die bei einem Unfall den Warnblinker automatisch einschalten? Vielleicht hätte sowas diesen Unfall verhindert. Denn der \"erste\" war ja schon in die Leitplanke gefahren. Ich will jetzt nicht spekulieren, aber es wäre ja denkbar, dass der - warum auch immer - nicht mehr fahrtüchtig war. (Keine 200m von hier ist mal jemand in eine Gruppe Fußgänger gefahren - wegen gesundheitlicher Probleme).
Schönen Gruß,
Karsten