Hackertomm schrieb am 26.April.2010, 12:41:13 in der Kategorie verkehr.kfz
Tödliches Ende einer Testfahrt
> Mich würde mal interessieren, wie schnell der hätte eigentlich fahren > dürfen. Kann mich dunkel an eine Abstandsregel \"halber Tacho\" erinnern. Nur > weiß ich nicht, wie weit ein gutes Fernlich leuchtet.
An dem Teilstück gilt \"Volles Rohr\", also Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben!
> Und übrigens: Sehe ich das richtig: Beide beteiligten Fahrzeuge waren > schwarz. Wen wundert\'s dann, wenn einer dem vermutlich unbeleuchteten > Unfallwagen reinfährt?
Der Testwagen kam grade in dem Moment angerauscht, wo der Fahrer aussteigen wollte.
Vermutlich war da noch nichtmal die Warnblinkanlage an.
Daß hätte auch jedes andere Auto sein können, das in dem selben Moment auf der Linken Spur unterwegs gewesen wäre!
Dieses hätte nichtmal ca.200Km/h schnell sein müßen, 100 hätten da auch schon gereicht.
Oft genug passiert, aber \"Testfahrer\" und \"Versuchswagen\" läst sich eben besser von der Presse ausschlachten!
Wobei der Testwagen sicher 100% IO war, die Dinger werden ständig überprüft und gewartet.
Auch die Fahrer wissen was sie tun und können eigentlich gut mit Autos umgehen, sie spulen mehrere 10000Km im Jahr ab und sind entsprechend geschult.
Sie wissen auch was passiert, wenn sie mit 2,5T und hoher Geschwindigkeit irgendwo draufknallen und vermeiden deshalb gefährliche Situationen.
Nur hier, ist es ein Unfall, wo leider alles ganz genau auf die Zehntelsekunde gepasst hat, im Negativen Sinn!
Eine Verkettung unglücklicher Umstände, die selbst bei 100er oder 120er Begrenzung und normalem PKW zum selben Unfall geführt hätten, mit den selben tödlichen Folgen!