Hierzulande (Wien-Umgebung) sind wir auch recht nahe an den ehemaligen Ostgrenzen. Die Kriminalität stieg schon nach der Ostöffnung gewaltig. Wobei die meisten Banden nicht aus den angrenzenden Ländern kommen, sondern von weiter her, z.B. Rumänien, Ukraine usw. Da gibt\'s eine richtige Mafia. Die Einbrecher reisten mit Reisebussen ein und aus, die Grenzkontrollore (vor Schengen-Vergrößerung) wussten genau, was gespielt wird, waren aber meist machtlos. Das Diebsgut wurde ja bereits vor der Ausreise an Hehler verkauft, und eine gewisse Menge Geld durfte mitgenommen werden (ohne bei der Einreise zu deklarieren). Jetzt geht\'s halt noch leichter ...
Bezeichnend sind auch die Presseberichte: Sind die Täter \"Einheimische\", dann steht meist der Vorname dabei, also zB Karl Z., sind es Ausländer, dann steht gar kein Name. Und es gibt immer weniger Berichte mit Vornamen ....
Der Anteil der Ausländer an den Gefängnisinsassen liegt bei etwa 40 %, der Ausländeranteil in der Bevölkerung aber unter 20 % (sind nur cirka-Zahlen, genau hab ich mir das nicht gemerkt).
Aber wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht in die Nazi-Ecke gestellt werden! Die - statistisch erwiesene - Wahrheit auszusprechen, kann ja eine \"böse Tat\" sein.
Wobei dann noch eines dazu kommt: Die ehrlichen Ausländer leiden ja auch darunter, und zwar unter den Vorurteilen, weil natürlich von der breiten Masse alles verallgemeinert wird.
Sehr, sehr langsam beginnen die Politiker aufzuwachen. Immerhin ist schon die Stufe vom Negieren hin zum Beschwichtigen erklommen worden.