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#418878

Peggy zur Homepage von Peggy

12.12.2017, 14:59:52

Gewissensfrage - wer hat ein Sicherheitsprogramm installiert? (pc.security)

Das würde mich jetzt einfach mal interessieren. Inklusive Erfahrungen - positive und negative.

Mein eigene Antwort:
Früher einmal (unter Win98 und 2k) hatte ich Antivir free. Irgendwann einmal bekam ich einen Norton (auch Win98SE), der hat mich derart genervt (das System "blockiert"), dass ich nur schaute, ihn wieder loszuwerden.

Da Antivir mir viel zu oft false positive Meldungen lieferte, benützte ich dann etliche Jahre nur mehr "Brain 2.0". Seit Windows den Defender an Bord hat, läuft er halt auch.

Ähnlich mit Firewall. Längere Zeit hatte ich Zonealaram, aber seit ich auf XP umgestiegen bin, ist nur die WIndows-eigene Firewall aktiviert.


Nur verunsichert mich die aktuelle Ransomware auch wieder einmal etwas ... Und mein "Brain" wird auch älter und ich hole mir auch nicht mehr so oft ausführliche Infos.

Bisher empfahl ich allen meinen Freunden, die mich fragen, dasselbe. Aber ist - auch - das für eine(n) Ahnungslose(n) wirklich optimal?

--
Computer sind wie kleine Kinder - sie folgen nur, wenn sie dazu aufgelegt sind.
(eigene Erfahrung)

#418882

bender

Strasshof an der Nordbahn,
12.12.2017, 15:10:26

@ Peggy

Gewissensfrage - wer hat ein Sicherheitsprogramm installiert?

Ausschließlich Bordmittel seit Windows 7.

--
Grüße aus Strasshof an der Nordbahn (ja, da wo die Kampusch im Keller lebte)
bender

sudo apt-get install brain_2.0

#418896

Pahoo

bei Ingelheim,
12.12.2017, 17:54:56

@ bender

Gewissensfrage - wer hat ein Sicherheitsprogramm installiert?

> Ausschließlich Bordmittel seit Windows 7.

#metoo

#418887

Hausdoc

Green Cottage,
12.12.2017, 15:40:25

@ Peggy

Gewissensfrage - wer hat ein Sicherheitsprogramm installiert?

Nein, seit gut 15 Jahren nicht mehr.

Jetzt nur das was Windows 10 onboard mitbringt

--
Gruß Hausdoc

Heizungsfragen?? - Hier klicken

#418888

Howie

12.12.2017, 16:07:41
(editiert von Howie, 12.12.2017, 16:08:38)

@ Peggy

Gewissensfrage - wer hat ein Sicherheitsprogramm installiert? (ed)

Avast free Antivirus.

Bin ganz zufrieden damit.
Ansonsten habe ich dort den unbeaufsichtigten Modus aktiviert, was Benachrichtigungen reduziert.

Alle anderen tools der AV-software sind deaktiviert. Als firewall ist die Windows-bordeigene aktiv und Brain 2.0.

Hier und da nutze ich lediglich mal manuell den software-updater, der in Avast free AV integriert ist, um zu sehen, ob es bei meinen apps was Neues gibt.

--
Viele Grüße
Howie

_____________________________________________________
"Die Zeichnung eines Kindes wird in 1000 Jahren eine
größere Antiquität sein als der teuerste Computer."

#418889

sansnom

12.12.2017, 16:13:37

@ Peggy

Gewissensfrage - wer hat ein Sicherheitsprogramm installiert?

Ich benutze schon seit einiger Zeit dieses hier:

Panda Antivir

Ich denke, es ist unter allen frei verfügbaren, das am wenigsten nervende.
Es läuft bei mir auf allen Festplatten (WinXP,Win7,Win10) und ich bemerke
es garnicht!
Verlassen tue ich mich auf sowas grundsätzlich nicht, aber ganz ohne will ich
auch nicht.

#418890

UMPirx

12.12.2017, 16:59:54

@ Peggy

Gewissensfrage - wer hat ein Sicherheitsprogramm installiert?

Hallo,

ich habe auf unseren Rechnern Eset Antivirus.

Ich mache jeden Monat von allen Rechnern ein Abbild der Systemplatte, Daten liegen ausschließlich auf einem NAS (Synology), das wird jede Nacht auf ein anderes gesichert. Das Sicherungs-NAS geht nur zur Sicherung an, wenn uns also alles verschlüsselt wird, habe ich noch ein (1 Tag altes) Backup.


Grüße

Uwe

#418892

Karsten Meyer zur Homepage von Karsten Meyer

Konstanz am Bodensee,
12.12.2017, 17:40:41

@ Peggy

Gewissensfrage - wer hat ein Sicherheitsprogramm installiert?

Ich hatte auf meinen Rechnern auch immer Antivir free und war damit zufrieden. Auf dem aktuellen hab ich nur noch den Defender von MS. Seit dem letzten Update von Windows 10 haben die sogar eine Lösung gegen Ransomware - nur ist die standardmäßig nicht eingeschaltet, weil man sie sich mit einem kleinen bisschen Aufwand einrichten muss - siehe hier.

Gruß Karsten

--
Ich zeige Fotos bei facebook und bei Google Plus. Gucken kostet nichts!

#418937

Peggy zur Homepage von Peggy

13.12.2017, 09:57:17

@ Karsten Meyer

Gewissensfrage - wer hat ein Sicherheitsprogramm installiert?

> Seit dem
> letzten Update von Windows 10 haben die sogar eine Lösung gegen Ransomware
> - nur ist die standardmäßig nicht eingeschaltet, weil man sie sich mit
> einem kleinen bisschen Aufwand einrichten muss - siehe
> hier.

Den überwachten Ordnerzugriff hatte ich berreits eingeschaltet. Der ganze Kram auf der Seite ist mir beim schnellen Lesen aber zu hoch. Muss ich mir wohl noch einmal in aller Ruhe ansehen. Danke für den Tipp.

--
Computer sind wie kleine Kinder - sie folgen nur, wenn sie dazu aufgelegt sind.
(eigene Erfahrung)

#418894

carpenter

12.12.2017, 17:51:52

@ Peggy

Gewissensfrage - wer hat ein Sicherheitsprogramm installiert?

6 win10 Rechner mit Defender
3 win10 Rechner mit Kasperski, Defender durch Kasperski abgeschaltet
1 xp Rechner ohne Virenschutz, nicht im Netz
1 NAS
Kasperski hat mich noch nie gestört, wird nach Abauf der Lizens nicht mehr erneuert.
gruß
carpenter

#418895

Hackertomm

12.12.2017, 17:52:16

@ Peggy

Gewissensfrage - wer hat ein Sicherheitsprogramm installiert?

Ich habe AVAST Profesionell auf 3 PCs und AVAST auf dem Notebook
Den Norton Security war damals bei meinem Telekompacket dabei, aber den habe ich sehr schnell wieder los werden wollen.
Der war auf einem schwächeren Notebook mit 2GB Vista und Celeron CPU installiert und blockierte das Ding dermaßen, das ein Arbeiten damit nahezu unmöglich war.
Seitdem meide ich dieses Programm.
Ab und an läuft noch Malewarebytes Premium über die einzenlen PCs.

--
[image]

#418897

baeuchlein

12.12.2017, 17:56:13
(editiert von baeuchlein, 12.12.2017, 18:04:15)

@ Peggy

Wieso "Gewissensfrage"? Und meine Philosophie zum Thema... (ed)

Wieso "Gewissensfrage"? :kratz: Muss ich mich jetzt schuldig fühlen, wenn ich kein Antivirenprogramm dauerhaft auf dem Rechner habe? :lookaround: Oder wenn's nur die Bordmittel des ach so veralteten Windows 7 sind, weil, "man" hat ja schließlich heutzutage Windows 10?! :schaem: Angesichts dessen, dass man mittlerweile als Benutzer von Computern und anderen am Internet hängenden Geräten schon fast gesteinigt wird, wenn man nicht wenigstens einmal am Tag alle Updates für jegliche in der Wohnung befindlichen Geräte herunterlädt und augenblicklichst installiert, und angesichts einiger anderer Entwicklungen, die stets den Benutzer verteufeln und ihm den schwarzen Peter zuschieben, reagiere ich inzwischen sehr allergisch auf irgendwas, was auch nur an Schuldzuweisung an mich herankommt.

So, fertig geschimpft. :-P


Ab jetzt kommt wieder eines jener "Monster-Postings", für die ich inzwischen in mindestens zwei Foren berüchtigt bin. :blah: Wer es kurz haben will, gehe gleich ganz 'runter im Text, wo am Anfang des letzten Abschnitts das beruhigende Wort "Fazit" steht. :-D Dem Rest winkt wieder mal eine Reise durch des baeuchleins persönliche Philosophie, diesmal bezüglich der Viren-/Antiviren-Problematik. You have been warned. :devil:


Ich habe bis zum Aufkommen dauernd laufender Antiviren-Programme normalerweise jeweils einen Virenscanner auf dem Rechner gehabt, der aber von Hand gestartet wurde. Als dann unter Win9x allmählich nur noch Virenschutz zu haben war, der dauernd auf dem Rechner aktiv ist (und somit mehr oder minder viel Leistung des Rechners bindet), habe ich erst mal keinen Virenwächter installiert und stattdessen den eigenen Kopf ausnahmsweise mal zum Denken eingesetzt. :grins: Es passierte jahrelang fast nichts; ich entdeckte nach einiger Zeit lediglich zwei heruntergeladene Programme, die laut Antiviren-Software irgendwas Problematisches (wie Werbekrempel) oder Schädliches (typisches Virus halt) enthielten. Eines davon hatte ich längere Zeit benutzt, konnte aber nie irgendeinen Schaden feststellen. Das andere hab' ich dann halt unbenutzt in die Tonne getreten.

Noch später fand sich dann ein drittes Programm, das einen nicht näher erklärten Schädling enthalten soll. Interessant daran ist, dass es sich dabei keineswegs um einen Download aus "dubioser Quelle" handelt, sondern um ein direkt vom Software-Hersteller heruntergeladenes Programm. Bislang habe ich das Zeug zwar irgendwo 'rumliegen, aber noch nicht entschieden, was ich genau damit mache.

Mit der Zeit stellten sich dann auch die negativen Seiten aller möglicher Antiviren-Tools ein: Unerwünschtes, z.T. sogar unverhinderbares Löschen von Dateien. Fehlalarme. Durchgekommene Schädlinge. Störende Werbung (allerdings bei "Kostenlos"-Virenschutzprogrammen). Lahmende Rechner, die sich fast nur noch mit der Virenabwehr beschäftigten; den Vogel schoss ein Windows XP ab, dessen Virenschutzprogramm irgendwann nicht mehr für XP geeignet war, sich aber dennoch selbst auf eine Version "geupdatet" hatte, welche dann nicht mehr aus dem XP 'rauszukriegen war und den Rechner derart ausbremste, dass man nach dem Drücken des Einschaltknopfes erst mal 10-15 Minuten woanders hin gehen konnte, weil der Rechner vor Ablauf dieser Zeit zwar mit dem Booten fertig wurde (dauerte "nur" 1-5 Minuten...), aber noch nicht bedienbar war. Danach war in etwa 50% der Fälle der Rechner so lahm, dass jeder Klick auf irgendwas in Menüs erst nach 1-2 Minuten (!) eine Reaktion erzeugte.

Das letzte schlimme Virus kam im Jahr 2010 und nochmal 2011 bei uns vorbei. Es schlich sich über infizierte USB-Sticks hier ein und verbreitete sich dann jeweils in Minuten über das Netzwerk an alle Rechner, die unter XP liefen. Modernere Windowse hatten wir damals nicht, und ältere Windows-Versionen sowie Linux waren nicht betroffen - wobei ich eine Heidenarbeit damit hatte, das erst mal festzustellen... :uuuh:

Zwar meldete ein dauerhaft laufender Virenwächter auch, dass das Virus da wäre, nur eben zu spät: Der Virenwächter lief ausgerechnet auf jenem System, dass immer als erstes infiziert wurde und verhinderte offensichtlich nicht die Einnistung des Virus' in diesen Rechner. Dazu kam dann noch, dass dieser Rechner natürlich am Internet hing und außerdem fast den ganzen Tag lang laufen sollte/konnte/musste. Das war wichtiger als die Bekämpfung des Schädlings. :-|


Ich selber setze seit Jahren dauerhaft nur die mit Windows kommenden Virenschützer ein, also nix auf XP und Windows Defender auf Vista und Windows 7. Der Defender in Windows 10 soll gegenüber dem im Windows 7 deutlich ausgebaut worden sein, doch da wir bisher kein Windows 10 haben, kann ich da nicht viel zu sagen.

Ansonsten kommt es einmal in ca. 1-2 Jahren vor, dass ich alles unter Windows sichere, einen Kostenlos-Virenscanner drauf loslasse und dann sehe, ob sich was Neues zeigt. War bisher aber außer bei den oben erwähnten drei verdächtigen Programmen sowie den Vorfällen 2010 und 2011 nie der Fall. Der nicht von mir genutzte Rechner mit XP geht immer noch gelegentlich mit ebendiesem XP ins Internet, und es gab nur einmal einen Virus, der eventuell durchgekommen wäre ohne den damals noch laufenden nicht zu Windows gehörenden Virenschutz.

Mit den modernen Erpressungstrojanern haben wir bisher nur einmal Kontakt, als so einer in einer sehr verdächtigen E-Mail ankam. Der hat natürlich dann bei uns kein Bein auf die Erde gekriegt. Ein "trojanerfestes Backup-System", wie ich es seit 1-2 Jahren geplant habe, ist bei mir allerdings immer noch nicht fertig, weil dauernd wieder irgendwelcher Scheißkram dazwischen kommt (50% davon betrifft mich an sich nicht, aber die jeweiligen Personen wird man nur durch Erschießen los). Hoffentlich komm' ich bald mal dazu, das endlich fertig zu machen; es soll dann aus drei externen Platten bestehen, die für Backups genutzt werden und so "rotiert" werden, dass mindestens eine davon jeweils mit einem drei Monate alten oder älteren System im Schrank liegt.

Unter Linux verwende ich seit Jahren überhaupt keinen Virenschutz. Das liegt daran, dass bei mir bisher nur eine einzige Distribution sinnvoll einsetzbar ist, und mit deren "ClamAV" habe ich fast ausschließlich negative Erfahrungen gemacht - das Ding funktioniert so gut wie nie und wird von mir inzwischen als Haufen Schrott angesehen.


Bei mir funktioniert's also relativ gut mit Windows-Bordmitteln sowie Einsatz des Hirns als Schutz. Wenn sich jemand nicht so intensiv damit befassen will oder kann, wie ich es tue, kann ich das nachvollziehen. Da würde ich mir dann den Einsatz eines Virenschutzes überlegen, nicht aber zwei oder mehr Virenscanner zugleich plus noch irgendwelcher Reinigungs-/Optimierungstools für Windows - das führt nach allem, was ich so lese und manchmal direkt mitkriege, eher zum "Zumüllen" und Behindern des laufenden Systems.

Vor der Installation des jeweiligen Virenscanners empfehle ich dann ein Backup des Windows' in Form eines Datenträger-Images, damit man bei Problemen wieder zu diesem Stand des Windows' zurück kann. War damals beim durch einen Virenscanner ausgebremsten XP die einzige Rettungsmöglichkeit, nur war das Image schon ca. 7 Jahre alt... :crying:


Fazit: Ich plädiere für einen sparsamen Einsatz von Antiviren-Tools. Für den einen kann das "null" heißen, der andere setzt vielleicht die Windows-Bordmittel oder aber einen anderen Virenschutz ein. Mehr als das hat sich in keinem mir bekannten Fall positiv ausgewirkt.

Ach ja: Ich persönlich habe in den vergangenen neun Jahren meistens auf die kostenlose Variante von Antivir gesetzt, was aber v.a. daran lag, dass jemand anders es einsetzte und ich in der Lage sein musste, jedes Menü einzeln mit ihm durchzugehen. Also brauchte ich das auch mal bei mir selbst, damit wenigstens nicht immer jedes Menü von oben nach unten am Telefon vorgelesen wurde. In den letzten Jahren wurde es aber immer schwieriger, aus den stets weniger aussagekräftigen Labereien von Antivir beim Auffinden eines Bösewichts eine Gegenmaßnahme zu entwickeln. Ob das bei anderen Virenschutzprogrammen generell besser ist, weiß ich nicht. Von daher ist mein "Festhalten" an Antivir nicht als Empfehlung dafür zu sehen.

#418936

Peggy zur Homepage von Peggy

13.12.2017, 09:52:25
(editiert von Peggy, 13.12.2017, 10:03:06)

@ baeuchlein

Meine "Erlebnisse" (ed)

Also mich hat dein ausführlicher Bericht interessiert! (Sonst hätte ich ja nicht gefragt.)

Unser erster Windows-PC (3.11) wurde uns vom Händler mit einem Virus geliefert (Beim Aufsetzen aus dem Netzwerk eingehandelt). Also der erste Anlass, sich damit zu beschäftigen. Daher: neue Windowsdisketten vom Händler geholt und den PC selbst neu aufgesetzt. Ein Arbeitskollege hat meinem Mann eine Diskette mit AV-Programm mitgegeben (ich glaube es war McAfee), womit wir dann, alle unsere Disketten kontrollierten.

Meine/unsere Internetzeit begann ungefähr zu der Zeit, als gerade der berühmte "Loveletter" im Umlauf war. Damals waren wir noch mit dem kleinen Modem am Telefon-Anschluss unterwegs, wo 1 MB Download fast eine Minute brauchte.

Aufgrund der Zeitungsberichte las ich erste etliche Computerzeitschriften (aus der Leihbücherei), bevor wir tatsächlich ins Internet gingen. Und ich installierte auf dem neuen PC (Win98) auch Antivir - jedes Update der Definitionen dauerte ca. 20 Minuten.

Das war noch vor der Jahrtausendwende. In all den Jahren seither fand ich noch kaum Schadsoftware (mit Ausnahme unten). Ich versuchte eben, mein Hirn einzusetzen und mich möglichst gut zu informieren, was zu tun ist. Hijackthis war ein Programm, das ich immer wieder nützte. (Mit jeweils einer Vergleichsdatei, was alles lief, wenn alles neu war bzw wenn ich eine neues größeres Programm frisch installiert hatte.)

Es kamen (und kommen) öfter Mails rein mit Viren, aber das erkannte ich immer schon ohne AV-Programm (damit testete ich dann manchmal eher "spaßhalber").

Die einzigen Dinger, die uns unterkamen, habe nicht ich installiert, sondern andere Familienmitglieder auf dem dann "Zweit-PC". Meine Tochter (damals ca. 14) installierte entgegen meinen Warnungen "Kazaa" (zum Musikrunterladen), wo ja einiges an Müll dranhing, unter anderen wurden auch alle Webseiten umgeleitet und verschlüsselte gingen gar nicht mehr.
Und einmal gab es einen Dialer, der mich aber nicht juckte, weil wir bereits am Kabel hingen.

Beides konnte ich entfernen und das ist auch schon ewig her.

Den alten Laptop meiner Tochter (ist inzwischen erwachsen und hat eigene Wohnung) musste ich letztes Jahr neu aufsetzen. Ob es "Altersschwäche", Überladung mit Programmen oder Schadsoftware war, das ihn so langsam machte, weiß ich nicht. Er läuft auch jetzt nicht so, wie es wünschenswert wäre.

Aktuell laufen alle PCs der Familie nur mehr mit Windows-Bordmitteln. Wenn ich ein eher unbekanntes Programm herunterlade, teste ich es bei Jotti. Und Internetbanking machen wir aus Prinzip nicht. (Und wenn es einmal nötig sein sollte, weil wir schlecht bei Fuß sind, dann nehme ich dazu eine Linux-CD, von der ich frisch starte.)

--
Computer sind wie kleine Kinder - sie folgen nur, wenn sie dazu aufgelegt sind.
(eigene Erfahrung)

#419007

baeuchlein

13.12.2017, 17:41:37

@ Peggy

Unser "Spaß" mit Viren im Lauf der Jahrzehnte

> Also mich hat dein ausführlicher Bericht interessiert! (Sonst hätte ich ja
> nicht gefragt.)

Nun ja, nicht jeder will es so ausführlich. Also schrieb ich mit entsprechenden Smileys eine kleine "Warnung", und dann kann sich jeder das 'rauspicken, was er lesen möchte. Somit ist allen gedient.

> Unser erster Windows-PC (3.11) wurde uns vom Händler mit einem Virus
> geliefert (Beim Aufsetzen aus dem Netzwerk eingehandelt).

Kostenfreie Viren-Lieferung frei Haus - ach, ist das schön bequem! :-D

> [...] Diskette mit AV-Programm mitgegeben (ich glaube es war
> McAfee), womit wir dann, alle unsere Disketten kontrollierten.

Ja, unter MS-DOS fing es auch mit McAffee an, später kam mal kurzzeitig F-Prot zum Einsatz. Das war in der Zeit, als MS-DOS durch Win95 ersetzt wurde. Ich glaube, wir hatten damals nur Viren, die über Diskette herein kamen. Auf unsere Rechner haben es meines Wissens keine dieser Viren geschafft, da fremde Disketten meistens erst mal gescannt wurden.

Von ca. 1998 bis 2002 hatten wir Internet über Analogmodem und ISDN, da gab es aber fast nur Viren, die mal über Downloads herein kamen und vor der Ausführung des Heruntergeladenen auffielen, weil eben erst gescannt und dann genutzt wurde.

Mit DSL kam 2002 mehr Geschwindigkeit ins Haus, und ab und zu kamen mal E-Mails, die aber schon 10 Meilen gegen den Wind nach Virus rochen. In wenigen Zweifelsfällen wurde dann unter großer Vorsicht das, was verdächtig war, aus dem Anhang in ein Verzeichnis auf der Platte geschafft und dort einem Virenscanner zum Fraß vorgeworfen. Erst waren es fest installierte Virenscanner, später dann Internet-Dienste. Inzwischen kommt es drauf an, ob ich den Inhalt verdächtiger Dateien laut Nutzungsbedingungen einem solchen Dienst geben darf oder nicht; falls nicht, muss es entweder ein installierter Virenscanner sein, oder aber die entsprechende Datei wird gleich gelöscht.

In den letzten Jahren kam am und zu mal der "Process Explorer" zum Einsatz, der ein "besserer Taskmanager" ist. Damit kann man sehen, was sich gerade im PC tummelt, nebst Informationen dazu. Bisher haben sich alle damit untersuchten laufenden Programme als keine Viren entpuppt.

> Die einzigen Dinger, die uns unterkamen, habe nicht ich installiert,
> sondern andere Familienmitglieder auf dem dann "Zweit-PC".

Ah, prima, ihr macht also Teamwork. :grins:

Als bei uns mal jemand Kazaa benutzte, kamen zu diesem Zeitpunkt keine Viren angekrochen, und andere verdächtige Dinge bemerkten wir auch nicht. Da haben wir wohl Schwein gehabt.

> Den alten Laptop meiner Tochter (ist inzwischen erwachsen und hat eigene
> Wohnung) musste ich letztes Jahr neu aufsetzen. Ob es "Altersschwäche",
> Überladung mit Programmen oder Schadsoftware war, das ihn so langsam
> machte, weiß ich nicht. Er läuft auch jetzt nicht so, wie es wünschenswert
> wäre.

Das bei uns lahmende Gerät war unter Linux unverändert flott wie früher, unter Windows XP hingegen schnarchlahm. Letzten Endes war schnell klar, dass es irgendwelche unter Windows laufende Software sein musste, die hier bremste. Nur die Auffindung und Entfernung des programmierten Ärgernisses gestaltete sich aus verschiedenen Gründen ausgesprochen störend bis nervig, und das lief dann auch noch über ca. vier Jahre (mit Unterbrechungen drin) so. Ging mir dann schon irgendwann auf den Keks, und eine einfache Lösung gab es nicht. Erst recht nicht, weil der Benutzer des PCs glaubte, es müsse die NSA sein, die "den da so rattern ließ". :uuuh: Nur fand ich mit einem Netzwerk-Überwachungsprogramm (Wireshark) keine verdächtigen Datenströme, und später wurde eh deutlich, dass die Kiste genauso lahmte, wenn man den Stecker zum Netzwerk 'rauszog.

> Internetbanking machen wir aus Prinzip nicht.

Ich ebenso. Es würde mir sehr wenig Nutzen bringen, aber enorm viel neue Aufgaben auf mein Haupt herabregnen lassen. Und von diesen Dingen habe ich schon mehr als genug.

#418918

Hey_Joe zur Homepage von Hey_Joe

71229 Leonberg,
12.12.2017, 21:55:17

@ Peggy

Gewissensfrage - wer hat ein Sicherheitsprogramm installiert?

G-Data auf den Firmen-PCs

Gruß,
Jochen

--
[image]

#418921

Berny

12.12.2017, 23:04:20

@ Peggy

Sicherheitsprogramm installiert? Ich nicht, lebt sich so viel leichter (kT)

[ kein Text ]

--
Es grüsst Berny.

#418925

fuchsi zur Homepage von fuchsi

13.12.2017, 07:05:20

@ Peggy

Gewissensfrage - wer hat ein Sicherheitsprogramm installiert?

W10 Defender und eine bisschen Hausverstand beim Internetsurfen bzw. Mail öffnen.

Bis jetzt hatte ich erst ein einziges Mal eine Virusmeldung. Und da wusste ich im vorhinein, dass der USB Stick infiziert ist. War nur eine Test, da ich die Maschine sowieso neu aufsetzten wollte.

--
mein privates Hobby. www.ffzell.at

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