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#418479 Digital vs. Analog und andere bedenkenswerte Dinge (user.homerec)

verfaßt von baeuchlein, 02.12.2017, 03:33:27

> Ich habe noch nie DAB + gehört, deshalb weiß ich
> den Unterschied zu UKW nicht.

Den kenne ich ebenfalls nicht. Wir haben aber seit Längerem digitalen Empfang von Radio über Satellit. Da ist in der Tat kein Rauschen mehr drin. Vermutlich wird das auch bei DAB/DAB+ der Fall sein. Ob DAB+ auch sonst besser klingt als UKW-Radio oder was Anderes, das kann ich nicht sagen.

Es dürfte auch von den lokalen Gegebenheiten abhängen, wie sich verschiedene Empfangswege so "machen". Im Gegensatz zu dem, was der Autor des von dir verlinkten Artikels schreibt, ist bei uns aber kaum ein UKW-Empfang von Sendern jenseits der Landesgrenze möglich; bei uns liegt's wohl daran, dass wir in einem kleinen Tal sitzen, und dazu noch an einer recht ungünstigen Stelle. Einst, als es noch analoges Fernsehen über die terrestrische Antenne gab, brauchten wir einen oder mehrere Verstärker, damit bei allen Fernsehern noch genug vom Signal ankam. Das schaffte zwar andere Probleme, aber lassen wir das mal...

Ein weiteres Problem, das man üblicherweise bei digitalem Empfang hat: Wird der Empfang schlechter, merkt man erst mal nix (gut). Irgendwann wird es (bei weiter verschlechterndem Empfang) dann aber ganz plötzlich deutlich schlechter, und kurz darauf ist dann ganz Schluss. Manchmal ist dann Digitales nicht mehr empfangbar, wenn Analoges noch so gerade geht. Ob das bei DAB+ ein Thema ist, weiß ich nicht.

Und dann habe ich mal bei einem Radiosender, den ich über UKW wie auch Satellit (damals noch analog) empfing, mit einer grafischen Darstellung der ankommenden Tonfrequenzen gesehen, dass der UKW-Sender ab einer bestimmten Frequenz alles Höhere einfach "abschnitt". Das reduziert auch die Klangqualität, hat aber gar nichts mit dem Empfangsweg zu tun. Wie das bei DAB+ und anderen Empfangsarten aussieht, weiß ich auch nicht.

> Vielleicht hört man es gar nicht so,
> bei einem Kofferradio. 2 Watt.

Die Wattzahl ist wahrscheinlich nicht so entscheidend. Das Rauschen, was man bei schlechterem analogem Empfang hat, ist bei den digitalen Empfangsarten halt weg. Wenn man allerdings den Verstärker sehr weit aufdrehen muss, kann das auch Störungen in den ausgegebenen Ton bringen; bei mir passiert das, wenn ich einen MP3-Player an eine Musikanlage hänge und die Lautstärke stark aufdrehen muss, bis ich überhaupt was hör'. Wo da die Grenzen sind, ab denen es Probleme gibt, weiß ich nicht.

> Ich dachte nur, ob der ''kristallklare Klang'',
> über meinen Verstärker auch 1:1 bei
> meinen Boxen ankommt.

Wenn du die Lautstärken/Verstärkungen vernünftig wählst, dann sollte das gehen. Eine Ausnahme siehe oben: Leistungsschwache Geräte, die sehr stark verstärkt werden.

Ich selber habe zwar kein DAB+, aber ich habe schon diverse Verbindungen über solche Verkabelung mit Klinkenstecker an einem Ende und einer Musikanlage am anderen Ende u.ä. gemacht. Meistens kann man was hinkriegen, was akzeptabel ist.

So nehme ich z.B. schon seit ca. 1998 ungefähr 1-2mal die Woche Hörspiele aus dem Radio (früher viel UKW, dann immer mehr Satellit) am Computer auf, fast immer über ein Kabel mit Klinkenstecker am Computer und Cinch-Steckern am anderen Ende in der Musikanlage. Die Wiedergabe läuft oft auch über so eine Verkabelung. Ich muss zwar bei einem neuen Gerät (neuer Empfänger oder neuer Aufnahme-Computer) jedes Mal die Einstellungen neu finden und auch mal eine längere Test-Aufnahme machen und hören, aber ich habe bisher immer noch Einstellmöglichkeiten gefunden, mit denen eine akzeptable Aufnahme möglich war.

Grundsätzlich geht sowas also.

> Ich hatte eben gelesen, daß UKW voller klingt.
> DAB+ habe zu kleine Bitraten. [...]
> DAB+ vs. UKW

Der Mensch schreibt da sehr, sehr viel, was ich aber aus verschiedenen Gründen nicht nachvollziehen kann. Einige beschriebene Dinge scheinen auch unlogisch zu sein, was aber auch daran liegen kann, wie er sich da ausdrückt. Und wie oben schon gesagt: Die Empfangssituation in der Straße, in der ich wohne, ist ganz anders als das, was er da beschreibt.

Letzten Endes habe ich nach etwa der Mitte des Textes zu lesen aufgehört und den Rest nur noch teilweise überflogen. Ich selber kann mit dem Artikel nix anfangen. Das Einzige, was ich nachvollziehen kann, ist dass viel Technik heutzutage viel zu schnell als "obsolet" auf den Müll wandert. Es könnte sich also lohnen, ein Gerät mit mehreren Empfangsarten zu haben. Also nicht nur reines DAB+, sondern kombiniert z.B. mit analogem Empfang. Ob das den evtl. vorhandenen Aufpreis wert ist, weiß ich aber auch nicht.

Ich selber ziehe mich auch auf diesem Gebiet inzwischen auf meine alte Verhaltensweise zurück: Erst, wenn ich irgendwo unbedingt etwas Neues haben will oder gar muss (bzw. wenn so ein erzwungener Wechsel relativ kurz bevor steht), überlege ich mir konkret, was ich da kaufe. Solange hingegen die vorhandenen Geräte mich zufriedenstellen, habe ich keine Lust, was Neues zu kaufen und damit wieder alles Mögliche ausprobieren zu müssen, bis ich "das Neue" halbwegs gut benutzen kann. Komplett auf Satelliten-Radio bin ich z.B. erst umgestiegen, als der Hausbesitzer immer dringlicher jammerte, ob man nicht die UKW-Antenne absägen könne, weil da immer nur die Tauben drauf sitzen und auf's Dach kacken würden. (Was allerdings wirklich eine ziemliche Sauerei darstellte.)

Also überleg' dir mal, ob der Empfang bei dir wirklich so mit Störungen garniert ist, dass sich DAB+ für dich auch lohnt.

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