Das deckt sich weitgehend mit meinen Erfahrungen.
Egal an welcher Stelle ich beruflich - und das waren über die Jahre vielschichtige Aufgaben, nicht bloß irgendwelche Eliteaufgaben auch Neu-/Altbau, öffentliche Einrichtungen mit unterschiedlichem Publikum usw. - mit sich integrierenden Zuwanderern zu tun hatte, so gab es die ganze auch unter Europäern vorkommende Bandbreite von fleißig bis faul, hochintelligent bis einfach denkend, unzuverlässig bis vertrauenswürdig.
Privat lebte ich lange Jahre in einem Haus voller \"normaler\" Leute, sprich auch sich darunter befindenden integrationswilligen Bewohner aller möglicher Herren Länder. Das klappte überwiegend gut, beiderseits, egal ob es darum ging einem Spanier mal einen Job zu besorgen, oder durch die Wand die etwas lautstarken Gebete eine bereits berenteten Türken der sein Berufsleben im Pütt (Bergwerk) mit seinen deutschen Kollegen mühselig unter Schwerstarbeit verbracht hatte, zu hören (besser als so manches moderne Musikmachwerk).
Auch haben diese Bewohner ohne Unterschied an meinen offiziellen Familienfeiern teilgenommen wie ich an ihren. Schön war bspw. mit anzusehen, wie ein bei meinem Einzug dort noch ganz kleiner Türkenjunge, der im übrigen ohne das man Unterschiede im Benimm oder Auftreten erkennen konnte mit den Kindern der Umgebung spielte und nahezu perfekt schon im jüngsten Kindesalter deutsch lernte, Jahre später eine im Studium an einer gut beleumundeten Universität kennengelernte Kommilitonin in eine traditionell türkischen Hochzeits-Zeremonie (nein kein islamistisches, sondern ein schönes kulturell interessantes Fest mit auch vielen geladenen deutschen Gästen) heiratete - heute sind beide als Ärzte an deutschen Kliniken tätig. Sozusagen aus der einfachen Arbeiterschicht ohne viele Pwerspektiven und ohne auf den Händen getragen zu werden, bei von allen zu erwartenden Integrationsbemühungen, hochgerackert in \"angesehene\" (wenn man das so nennen will) Bevölkerungsschichten.
Eben diese von mir gelegentlich wiederkehrend als \"normal\" bezeichnete Bandbreite der Menschen ist mir auch wichtig.
Das alles ist soz. der Weizen.
Wer die Spreu ist erklärt sich damit eigentlich von selber.
Und es gilt nicht den Weizen wegzuwerfen, insofern MaPas oben geäußerte Resentiments völlig unbegründet sind, aber das geht nur wenn der Weizen sich von der Spreu abhebt, und man Spreu und Weizen trennt und sich der Spreu die den Weizen mit versaut und das Brot im Lande ungenießbar macht endlich aussondert und sich seiner entledigt.
Btw. ist eben diese oben beschriebene türkisch-stämmige Familie wie ich neulich hörte aus dem Haus ausgezogen, so wie ich schon vor langen Jahren den Absprung übte. Ihre unter der Hand geäußerte Begründung: Zuviel sich immer breiter machendes unverschämtes unangepaßtes \"Pack\" im Viertel und im Haus, \"Leute\" mit denen sie nichts zu tun haben und auch nicht haben wollen.
Weisse Bescheid [Kerkeling]