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Nachricht aus dem Archiv

Hausdoc schrieb am 16.July.2010, 18:59:29 in der Kategorie web.net

Tot geborenes Kind - Nö, nicht unbedingt.

Genau das Einschreiben ersetzt der E-Brief ja nicht!
D.H. Knöllchen oder \"Gerichtspost\".... müssen nach wie vor in Papierform zugestellt werden.

Der E-Brief ist dazu gedacht z.b. bei Massenversendern die Kosten zu minimieren. Das Finanzamt sendet den Bescheid oder Mahnung per E-Brief zu.
Oder die Krankenkassen verschicken ihre Werbung per E-Brief.  :kratz:

Dazu gibts aber seit Jahrzehnten die E-Mail.
Für einen Großteil der Dienstleister ist es üblich die Korrespondenz per E-Mail abzuwickeln.
Handwerker stellen ihre Rechnungen am liebsten per E-Mail ( Bei manchen Großkunden ist das sogar gar nicht anders möglich).


Vom technischen Aufbau kann der E-Brief nur eine Übergangsnotlösung sein.

Ich vergleiche es mit einer frühen Onlinebankingsoftware. Die waren Megaumständlich und trotzdem nicht sicher.
Erst seit es das PIN /ETAN Verfahren gibt funktioniert das eigendlich gut.

Wenn die klassische E-Mail durch ein ähnliches Verfahren abgesichert wird (für beide Seiten) , ist der E-Brief tot.

Auch Teletex war Anfang der 80er so ein tot geborenes Kind der damaligen Post.
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