> Hierzulande (Wien-Umgebung) sind wir auch recht nahe an den ehemaligen
> Ostgrenzen. Die Kriminalität stieg schon nach der Ostöffnung gewaltig.
> Wobei die meisten Banden nicht aus den angrenzenden Ländern kommen, sondern
> von weiter her, z.B. Rumänien, Ukraine usw. Da gibt\'s eine richtige Mafia.
> Die Einbrecher reisten mit Reisebussen ein und aus, die Grenzkontrollore
> (vor Schengen-Vergrößerung) wussten genau, was gespielt wird, waren aber
> meist machtlos. Das Diebsgut wurde ja bereits vor der Ausreise an Hehler
> verkauft, und eine gewisse Menge Geld durfte mitgenommen werden (ohne bei
> der Einreise zu deklarieren). Jetzt geht\'s halt noch leichter ...
Bei uns haben sie - mittlerweile ebbt das ab, Wegfahrsperren, vermehrt Autos in Garagen und mit Alarmsystemen, gesättigte Klauauto-Märkte im Osten - systematisch ganze Viertel zyklisch nachvollziehbar um Massen von Fahrzeugen freigeräumt.
Alle schön im Konvoi auf der \"Warschauer Allee\" (A2) nach Frankfurt/Oder und Guben über die Grenze gebracht, unbehelligt, unkontrolliert, trotz bereits teilweise laufenden Anzeigen und somit eigentlich gefälligst rausgegebener - teils wohl aber einfach links liegen gelassener - Fahndung einfach weiterfahren lassen. Ich hab mir die Strecke zwischenzeitlich mal angesehen, überhaupt kein Problem auf die lange Entfernung (rund 600km) dazwischenzufunken, überhaupt kein Problem an der Grenze dicht zu machen und alle abzufischen, zumal sogar die Sperranlagen noch da sind nur geöffnet. Aber dafür hätte man ja den Arsch hochheben müssen vom bequemen Bürosessel.
Von Einbrüchen, Aufbrüchen usw. ganz zu schweigen. da wurden viertelweise ganze Batterien von Garagen geknackt, Schäden allein an den Anlagen in Millionenhöhe angerichtet, alles was an wertigem Autozubehör zu finden waer, alles was an wertigen Teilen an und in Fahrzeugen war, vom Airbag bis zut verchromten Türklinke eingesackt und auf den gleichen weg geschickt.
Meine Vermutung - die wollen garnicht, die sehen das als eine Art \"Entwicklungshilfe\" gratis von den Bürgern hier an die Ostländer an. Recht und Gesetz sind unseren Verfolgungsbehörden pupegal, selbst wenn man sie mit der Nase auf Sachverhalte gestoßen hat, habensie nur müde abgewinkt oder dumme Bemerkungen abgelassen - Wie, Fingerspuren? Wir nehmen doch keine Fingerspuren für einen bloßen popeligen Autoaufbruch! Wo denken sie hin Herr Jogi! Fahren sie mal die Karre in die Werkstatt, sie haben doch sicher Vollkasko und wenn nicht dann ist das hier bei uns das ganz normale Lebensrisiko.
>
> Bezeichnend sind auch die Presseberichte: Sind die Täter \"Einheimische\",
> dann steht meist der Vorname dabei, also zB Karl Z., sind es Ausländer,
> dann steht gar kein Name. Und es gibt immer weniger Berichte mit Vornamen
> ....
> Der Anteil der Ausländer an den Gefängnisinsassen liegt bei etwa 40 %, der
> Ausländeranteil in der Bevölkerung aber unter 20 % (sind nur cirka-Zahlen,
> genau hab ich mir das nicht gemerkt).
Bei uns gehen sie da wesentlich dümmlicher vor, sie geben die Nationalität, selbst wenn diese ein wesentliches Merkmal sein sollte um jemanden zu ermitteln, garnicht bekannt. Dann sucht nachdem er eine Oma umgehauen hat, die ganze Klabage eben nicht nach einem (nur als Beispiel anzusehen) türkisch aussehenden 20 Jährigen mit brutalen Gesichtszügen der kannaksch Slang spuckend und stakkatohaft auswirft, sondern man sucht einen dunkelhaarigen, keinen (ortsüblichen) Dialekt sprechenden, vermutlich Jugendlichen. So wird man den natürlich dann auch nie finden, selbst wenn er einem entgegenkommt. Aber das ist ja dann auch wieder gut für die politisch zu schönende Statistik der Ausländerkriminalität.
Medien, so sie überhaupt recherchieren und nicht nur den Polizeibericht abtippen, und so sie überhaupt dahinter kommen das (um im Beispiel zu bleiben) ein frech und rotzig auftretender Ghetto-Türke gesucht wird, geben dann gerne das Märchen vom brutalen Jugendlichen südländischen Aussehens aus. Ich frage mich dann natürlich immer, was die gegen Italiener und Spanier haben und warum sie diese Ethnien völlig zu Unrecht mitbeschuldigen, denn das sind für mich Südländer, und nicht eindeutig als solche identifizierbare Osmanen.
> Aber wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht in die Nazi-Ecke gestellt
> werden! Die - statistisch erwiesene - Wahrheit auszusprechen, kann ja eine
> \"böse Tat\" sein.
Stimmt, wir dürfen ja nicht sagen was alle anderen Bewohner aller anderen Länder in solchen Fällen unverblümt auszuprechen wagen, wir müssen ja imemr schön klein und bescheiden und multikulti-verblendet die alle Welt liebenden und unterstützenden Gutmenschen spielen.
> Wobei dann noch eines dazu kommt: Die ehrlichen Ausländer leiden ja auch
> darunter, und zwar unter den Vorurteilen, weil natürlich von der breiten
> Masse alles verallgemeinert wird.
So ist es. So wie ich erwarte und begrüße in anderen Ländern vernünftig behandelt zu werden, so mache ich hier im Lande keine Unterschiede im Umgang mit anderen Leuten aus In- und Ausland nur wegen ihrer Herkunft.
Aber ich mache, egal ob Inländer oder Ausländer ein vernünftiges Benehmen zur Bedingung. Ich bin da nicht sehr pingelig, ich meine damit nicht allgemein ungewohnte Sitten und Bräuche.
Aber ich bin nicht bereit im eigenen Land die Schnauze verboten zu bekommen, mich von welchen die zu Hause keine Kinderstube genossen haben oder beigebracht bekommen haben das sie die gottgewollten Herren der Welt und wir hier nur Drecks-Ungläubige auf denen man rumtrampeln darf sind. Ich behalte mir schlicht vor, egal ob politisch / political correct und opportun oder nicht, Mißstände beim Namen zu nennen ein Scheißbenehmen ein Scheißbenehmen zu nennen.
> Sehr, sehr langsam beginnen die Politiker aufzuwachen. Immerhin ist schon
> die Stufe vom Negieren hin zum Beschwichtigen erklommen worden. 
Schön, wenn´s so ist. Bei uns wird aber am Ende immer noch wieder gewohnheitsgemäß beigedreht, das Segel in den Wind ausgerichtet. Wirklich meßbare Verbesserungen der Zustände sehe ich noch in weiter Ferne oder ganz aus dem Fokus gelaufen.