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Jogi [Gast] schrieb am 24.August.2010, 17:49:01 in der Kategorie verkehr.kfz

Kostenfrage - Benziner vs. Diesel

Ich kann da nur von mir selber berichten.
Ich habe immer Benziner gefahren, bis mir dann mal der Kragen platzte mir dem ganzen Umweltquark und der Bestrafung durch unverschämte Kostentreiberei bei Sprit und Unterhalt bei Leuten die ressourcenschonend unbedingt ihr gut gepflegtes Mobil über lange Jahre behalten wollten.
Spritsteuern rauf, Jahr um Jahr immer schlechtere, viel zu schlechte, Einstufung der KFZ- Besteuerungs-Grundlage (wegen des zum Schimpf- und Abzockwort verkommenen Begriffs \"Öko\").
Jedenfalls war mein gehobenes Mittelklasse-Fahrzeug mit Benzinantrieb damals innerhalb weniger Jahre um über 100% im Unterhalt künstlich verteuert worden.

Ich suchte nach neuen Möglichkeiten und kaufte als ich den Alten (dem ich noch heute nachtrauere weil er spitzenmäßig war und man ihn mir sinnlos und saudämlich verteuert hatte) für mich günstig abgestoßen hatte nach einem (Turbo)Diesel moderner Auslegung, also nicht so ein lahm-laut-stinkig Traktor wie man sie früher als Diesel nur kannte.

Resume:
Der Wagen hat mich trotz wesentlich teurerem Motor im Vergleich zum gleichleistungsfähigen Benziner keinen Pfennig mehr gekostet, mehr oder weniger reine Verhandlungssache - wer zum Listenpreis mitnimmt muß dumm oder ein großer Gönner sein.
Der Wagen fuhr mit einer Tankfüllung durch bis nach Italien, großer Tank und auch bei satter Leistungsanforderung niedriger Verbrauch.
Wesentliche Ersparnis an der Tankstelle durch geringeren Verbrauch bei satter Leistung, so ungefähr über den daumen 10...12l/100km Benzin zu 5...7l/100km.

Die Wartung beider gleichen Stamm-Schrauberei kostete in etwa das Gleiche, ist in meinem Fall ein hersteller-zertifizierter und -authorisierter kleiner Familienbetrieb aber keiner dieser großen teuren Vertrags-Händler, wo man schon für den Begrüßungs-Händedruck einen Hunni freilegen muß.

Die Service-Intervalle sind gleich, einzig der Zahnriemen muß lt. Checkheft etwas eher gewechselt werden, hab ich aber auch vorher beim Benziner nicht auf Maximum ausgehen lassen, da sind Risiko und Kosten gut aufwiegbar.
Der neue Diesel hat dann auch noch länger durchgehalten bis er nach Service schrie, weil er eine Intervallanzeige hatte die mehr Geduld hatte als man früher beim bloßen Blick auf den Kilometerzähler.

Also alles in allem fahre ich seit dem einen Diesel nach dem Anderen und fahre gut und günstig damit. Einzig für den ausschließlichen Stadtverkehr habe ich vor wenigen Jahren nochmal neu gerechnet und mich für einen kleinen Drittwagen (Einkaufstäschchen) mit Benzinmotor und relativ wenig PS (75) entschieden, ein Mehrventiler-Direkteinspritzer, der bei 4...6l Benzin zu fahren ist, wenn man nicht zu sehr auf den Pin latscht.
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