> OT: So will doch unsere großfamilienerfahrene Arbeitsministerin U.v.d.L.
> bei der Lebensarbeitszeit (Rente erst ab 67 Jahren) keinen Unterschied
> machen zwischen Schwer- und Leichtarbeitsberufen. Da man keinen Beruf mehr
> für\'s Leben erlerne, könnten vorzeitig Gestresste die restlichen
> Berufsjahre doch mit leichter Bürotätigkeit (oder so) verbringen.

Toll, dann können wir ja endlich die ganzen \"Nebentätigkeiten\" unserer Politiker verbieten lassen. Die werden doch meistens damit gerechtfertigt, dass die Politiker nicht allzu lange komplett aus ihrem früheren Beruf verschwinden sollten, weil sie sonst nach Beenden ihrer Politikerkarriere nicht mehr Fuß fassen können im vorherigen Berufsfeld.
Das müsste dann nach derselben Logik ja auch kein Problem mehr darstellen. Also, Frau von der Leyen, dann setzen Sie sich mal dafür ein...!
> Soso: Und
> dadurch Niedriglohn beziehen mit entsprechender \"Anpassung\" der Altersrente
> (nach unten natürlich) - aber dafür bekommt man ja die fürstliche
> Riesterrente.
Und wenn\'s nicht reicht, wird man halt zum Renten-Hartz-Aufstocker, oder so.
> Andererseits wirft man den Pensionären ganz allgemein ein privilegiertes
> Schmarotzertum vor, weil sie während ihrer Dienstzeit keine Sozial- und
> Rentenversicherungsbeiträge zu entrichten hatten. Dass das Gehaltsniveau um
> etwa einen annähernd so hohen Prozentsatz unter dem vergleichbarer
> Tätigkeiten in der Wirtschaft liegt, davon redet weder Mensch noch Tier!
Ich war schon immer der Meinung,
wenn man schon das böse, böse Beamtentum abschaffen und es wie bei Angestellten o.ä. regeln will,
dann muss abr auch wirklich
alles auf den Tisch. Nicht nur die Renten-/Pensionsfragen, sondern auch die sonstigen Bedingungen, und evtl. Auswirkungen. Wurde nicht mal das Beamtentum auch damit gerechtfertigt, dass die Bediensteten des Staates dadurch weniger Angst vor Arbeitslosigkeit haben sollten und dann auch weniger bestechlich o.ä. sein sollten?

Ob\'s klappt, weiß ich nicht, aber bevor man das Beamtentum entsorgt, sollte man über all das
gründlich nachdenken.