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#418579

Peggy zur Homepage von Peggy

03.12.2017, 17:59:16
(editiert von Peggy, 03.12.2017, 18:09:15)

Fehlermeldung (ed) (pc.windows)

Bei meinem alten PC (seit Sommer "Problemgerät") gab es in letzter Zeit zwei Windows-Abstürze. Nun kam eben beim Neustart (der erst auf den zweiten Versuch gelang), eine Fehlermeldung mit vielen Codes und "Product_868_1" am Ende.

Kennt sich vielleicht jemand damit aus?

Die Suche führte mich auf folgende Seite: "repairerrors.et" - ich bin aber aufgrund der Meldung unter dem Download "damit WIR auf die Datei zugreifen können" (übersetzt) äußerst misstrauisch, ob es sich dabei nicht um einen Trojaner handeln könnte ...


Anmerkung:
Diese Art von Fehler war zum ersten Mal auf diesem PC. Vorher gab es andere Probleme.


Sieht für mich auf jeden Fall so aus, als wäre an der Installation etwas beschädigt. (?)


Gruß von Peggy

--
Computer sind wie kleine Kinder - sie folgen nur, wenn sie dazu aufgelegt sind.
(eigene Erfahrung)

#418584

baeuchlein

03.12.2017, 18:18:19
(editiert von baeuchlein, 03.12.2017, 18:24:35)

@ Peggy

Finger weg von diesem Programm! (ed)

> Die Suche führte mich auf folgende Seite:
> "repairerrors.et"
> - ich bin aber aufgrund der Meldung unter dem Download "damit WIR auf die
> Datei zugreifen können" (übersetzt) äußerst misstrauisch, ob es sich dabei
> nicht um einen Trojaner handeln könnte ...

Finger weg! Auf dieser Seite wird für "Reimage" geworben, das erstens Geld kostet (steht kleingedruckt rechts im Fenster) und zweitens eindeutig schlechte "Bewertungen" im Internet bekommt. Das Wort "Reimage" in einer Suchmaschine liefert abschreckende Ergebnisse wie das hier. Oder dieses; da kam auch keineswegs Freude auf.

Übrigens meint die von dir verlinkte Seite, mein Betriebssystem sei ein Linux (stimmt im Augenblick), und ich könne einfach das auf den Desktop heruntergeladene Irgendwas für Windows mit einem Doppelklick starten. Ein Windows-Programm unter Linux mit Doppelklick starten? Mit einem Fenstermanager unter Linux, dem ein Doppelklick auf den Desktop schnurz ist? Der auch gar keinen "Download auf den Desktop" kennt?? Eher glaube ich an fliegende Schweine. :gaga:


Zu dem von Windows gemeldeten Fehler kann ich aber nichts sagen, den kenne ich überhaupt nicht.

#418585

sansnom

03.12.2017, 18:19:05
(editiert von sansnom, 03.12.2017, 18:19:41)

@ Peggy

Fehlermeldung (ed)

Zu der Fehlermeldung selbst kann ich leider nichts sagen.
Ist das WinXP oder diese Win7 NEU-Installtion, von der du die
ganze Zeit gesprochen hast?
Dieser Link von dir zeigt oben, dass es um WinXP ginge...

Ich, an deiner Stelle, würde mal eine Knoppix lIve CD
mit diesem PC starten und die Festplatte ganz abklemmen.
Falls Knoppix einwandfrei läuft und alles funktioniert, dann
müsste ja zumindest die restliche Hardware ok sein.

Dann würde ich diese Festplatte an einem anderen SATA Anschluss
auf dem Board anklemmen, um da einen Fehler auszuschliessen.

Ich nehme an, die Festplatte selbst ist ok. (Crystal Disk Info)

Wenn alles gut ist, dann kann es ja nur am Windows liegen....

#418601

bender

Strasshof an der Nordbahn,
03.12.2017, 23:48:54

@ baeuchlein

Finger weg von diesem Programm!

> Übrigens meint die von dir verlinkte Seite, mein Betriebssystem sei ein
> Linux (stimmt im Augenblick), und ich könne einfach das auf den
> Desktop heruntergeladene Irgendwas für Windows mit einem Doppelklick
> starten. Ein Windows-Programm unter Linux mit Doppelklick
> starten? Mit einem Fenstermanager unter Linux, dem ein Doppelklick auf
> den Desktop schnurz ist? Der auch gar keinen "Download auf den Desktop"
> kennt??
Eher glaube ich an fliegende Schweine. :gaga:

Würde mich auch wundern, wenn das Ding unter Wine irgendwas reißen würde - wenns damit denn überhaupt startet.

--
Grüße aus Strasshof an der Nordbahn (ja, da wo die Kampusch im Keller lebte)
bender

sudo apt-get install brain_2.0

#418602

baeuchlein

04.12.2017, 01:12:28

@ bender

Finger weg von diesem Programm!

> > Übrigens meint die von dir verlinkte Seite, mein Betriebssystem sei ein
> > Linux (stimmt im Augenblick), und ich könne einfach das auf den
> > Desktop heruntergeladene Irgendwas für Windows mit einem
> Doppelklick
> > starten. Ein Windows-Programm unter Linux mit Doppelklick
> > starten? Mit einem Fenstermanager unter Linux, dem ein Doppelklick
> auf
> > den Desktop schnurz ist? Der auch gar keinen "Download auf den Desktop"
> > kennt??
Eher glaube ich an fliegende Schweine. :gaga:
>
> Würde mich auch wundern, wenn das Ding unter Wine irgendwas reißen würde -
> wenns damit denn überhaupt startet.

Da steht eh nix von Wine. Und die in den Internet-Texten erwähnten Stichworte wie "Betrug" und Forderungen von 750 € für das "Reinigen" des PCs sollten auch die Alarmglocken läuten lassen.

#418616

Peggy zur Homepage von Peggy

05.12.2017, 07:32:30

@ sansnom

Fehlermeldung

> Zu der Fehlermeldung selbst kann ich leider nichts sagen.
> Ist das WinXP oder diese Win7 NEU-Installtion, von der du die
> ganze Zeit gesprochen hast?
> Dieser Link von dir zeigt oben, dass es um WinXP ginge...
>
> Ich, an deiner Stelle, würde mal eine Knoppix lIve CD
> mit diesem PC starten und die Festplatte ganz abklemmen.
> Falls Knoppix einwandfrei läuft und alles funktioniert, dann
> müsste ja zumindest die restliche Hardware ok sein.
>
> Dann würde ich diese Festplatte an einem anderen SATA Anschluss
> auf dem Board anklemmen, um da einen Fehler auszuschliessen.
>
> Ich nehme an, die Festplatte selbst ist ok. (Crystal Disk Info)

Es handelt sich um den alten PC und XP. Diese Festplatte ist laut SMART o.k. Habe unter Linux Testen drüber laufen lassen.
>
> Wenn alles gut ist, dann kann es ja nur am Windows liegen....

Scheint so, aber wie repariere ich den Fehler, wenn er wiederkommt? Nachher lief alles wieder problemlos.

Vor einigen Jahren hatte ich beim Vorgänger so ähnliche Fehlermeldungen unter Win2k. Das war öfter bevor er - hardwaremäßig - einging.

Habe aber im Netz auf Anhieb nichts gefunden außer dieser dubiosen Seite. (Wobei die Suche mit dem Smartphone auch etwas nervig Ist)

--
Computer sind wie kleine Kinder - sie folgen nur, wenn sie dazu aufgelegt sind.
(eigene Erfahrung)

#418617

Peggy zur Homepage von Peggy

05.12.2017, 07:34:18

@ baeuchlein

Finger weg von diesem Programm!

Dachte ich mir schon, dass mit dieser Seite etwas nicht stimmen kann.... wirkte gleich dubios irgendwie.

--
Computer sind wie kleine Kinder - sie folgen nur, wenn sie dazu aufgelegt sind.
(eigene Erfahrung)

#418620

carpenter

05.12.2017, 13:18:37

@ Peggy

Fehlermeldung

Hallo,
ich würde vermuten es ist eine Software mit der XP Ärger hat.
schau mal in die Systemsteuerung/Ereignisanzeigen ob mehr Informationen zur Verfügung stehen,
dann würde ich in msconfig/autostart nachsehen welche andere Software beim Starten geladen wird.
Bei diesen Softwareprogrammen in deren Info nachsehen ob da ein Product .... auftaucht.
gruß
carpenter

#418621

Johann zur Homepage von Johann

Köln,
05.12.2017, 14:49:15

@ baeuchlein

Finger weg von diesem Programm!

> Übrigens meint die von dir verlinkte Seite, mein Betriebssystem sei ein
> Linux (stimmt im Augenblick), und ich könne einfach das auf den
> Desktop heruntergeladene Irgendwas für Windows mit einem Doppelklick
> starten.

Wenn man seinen User-Agent-String des Browsers verändert oder deaktiviert, dann steht auf der Seite:

Your operating system is: Unknown OS Platform
This repair method is compatible with your OS.

Darunter dann der Download. Auch ist die Seite so simpel auf jegliche Art von Fehlermeldungen konfiguriert, dass als Fallbacklösung ein Windows-Fehler generell, scheißegal was, repariert werden könnte. Das ist suspekt.

--
[image]

#418623

Peggy zur Homepage von Peggy

05.12.2017, 15:03:07

@ Johann

Finger weg von diesem Programm!

> > Übrigens meint die von dir verlinkte Seite, mein Betriebssystem sei ein
> > Linux (stimmt im Augenblick), und ich könne einfach das auf den
> > Desktop heruntergeladene Irgendwas für Windows mit einem
> Doppelklick
> > starten.
>
> Wenn man seinen User-Agent-String des Browsers verändert oder deaktiviert,
> dann steht auf der Seite:
>
> Your operating system is: Unknown OS Platform
> This repair method is compatible with your OS.
>
> Darunter dann der Download. Auch ist die Seite so simpel auf jegliche Art
> von Fehlermeldungen konfiguriert, dass als Fallbacklösung ein
> Windows-Fehler generell, scheißegal was, repariert werden könnte. Das ist
> suspekt.

Hab übrigens heute noch einmal gegooglet, da gibt es anscheinend mehrere URLs, die immer wieder dasselbe anbieten. Verdächtiger geht es wohl wirklich nimmer.

Eigentlich suchte ich ja nach einer Erklärung des Fehlers und nicht nach irgendeinem 0815-Reparaturprogramm "für alles", das womöglich einen Trojaner installiert.  :hau:

--
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(eigene Erfahrung)

#418624

Johann zur Homepage von Johann

Köln,
05.12.2017, 15:21:53
(editiert von Johann, 05.12.2017, 15:28:05)

@ Peggy

Finger weg von diesem Programm! (ed)

> Eigentlich suchte ich ja nach einer Erklärung des Fehlers und nicht nach
> irgendeinem 0815-Reparaturprogramm "für alles", das womöglich einen
> Trojaner installiert.  :hau:

Wo ist denn die Fehlermeldung? Du sagtest lediglich

> nach dem Systemstart (...) eine Fehlermeldung mit vielen Codes und "Product_868_1" am Ende

Diese Fehlerbeschreibung ist für eine mögliche Ferndiagnose zu ungenau. Wo kommt diese Meldung in welchem Kontext (während der Bootphase, Bluescreen, Systemmeldungsfenster, Systraymeldung, nach dem einloggen oder davor etc...) und wie lautet die Fehlermeldung komplett?
Screenshot machbar? Falls nicht, Foto der Fehlermeldung mit Smartphone/Kamera machbar?

--
[image]

#418625

Peggy zur Homepage von Peggy

05.12.2017, 15:27:24
(editiert von Peggy, 05.12.2017, 15:30:03)

@ Johann

Komplette Fehlermeldung (ed)

Fehlermeldung kam nach dem letzten Absturz irgendwann beim Hochfahren, als es danach dann wieder ging. So ein kleines Fenster mit diesem "Code".

Ganze Länge:

BCCode:fc
BCP1:B94330F8
BCP2:1CBD2963
BCP3:B943307C
BCP4:00000001
OSVer: 5_1_2600 SP: 3_0
Product:768_1

Hoffe, ich habe das vorgestern richtig auf meinen Schmierzettel abgeschrieben.  ;-)

Kam nur einmal, beim nächsten Hochfahren nicht mehr.

Gruß von Peggy


PS: Windows XP SP3, geht aber da oben eh hervor.

--
Computer sind wie kleine Kinder - sie folgen nur, wenn sie dazu aufgelegt sind.
(eigene Erfahrung)

#418626

Johann zur Homepage von Johann

Köln,
05.12.2017, 15:32:25

@ Peggy

Komplette Fehlermeldung

> BCCode:fc

Beobachte das mal, das kann auf Speicherfehler (RAM) deuten, falls das wieder mal auftacht. Verhält sich der Rechner künftig öfters "seltsam" i.e. sporadisch mal Absturz, Bluescreen oder derlei kryptische Systemmeldungen, dann kann es sein, dass das RAM eine Macke hat.

--
[image]

#418631

Peggy zur Homepage von Peggy

05.12.2017, 17:42:40

@ Johann

Komplette Fehlermeldung

> > BCCode:fc
>
> Beobachte das mal, das kann auf Speicherfehler (RAM) deuten, falls das
> wieder mal auftacht. Verhält sich der Rechner künftig öfters "seltsam" i.e.
> sporadisch mal Absturz, Bluescreen oder derlei kryptische Systemmeldungen,
> dann kann es sein, dass das RAM eine Macke hat.

Memtest lief aber gestern fehlerfrei. Einmal komplett und dann noch ein Stück.

Mehr fällt mir dazu nicht ein.

--
Computer sind wie kleine Kinder - sie folgen nur, wenn sie dazu aufgelegt sind.
(eigene Erfahrung)

#418660

baeuchlein

05.12.2017, 22:27:49

@ Peggy

RAM-Verdacht

> > > BCCode:fc
> >
> > Beobachte das mal, das kann auf Speicherfehler (RAM) deuten, falls das
> > wieder mal auftacht. [...]

> Memtest lief aber gestern fehlerfrei. Einmal komplett und dann noch ein
> Stück.

Ich habe noch kein Speichertestprogramm gesehen, das immer genau richtig anzeigte, ob das RAM korrekt funktionierte oder nicht. Viele, wie Memtest, schienen manchmal RAMs "durchzuwinken", die nicht mehr ganz zuverlässig waren, sprich: Eigentlich waren sie nicht in Ordnung, aber das Programm bezeichnete sie noch als "OK". Einige wenige RAM-Tests neigten zum "Umgekehrten": RAMs wurden "etwas zu früh" als "defekt" angemahnt.

Kann also sein, dass eines der RAMs gelegentlich Fehler hat, Memtest es aber noch nicht als defekt erkennt. Schwer zu diagnostizieren. Du schriebst aber, es wären zwei RAM-Riegel drin. Kann man den Rechner mal eine Weile lang nur mit einem der beiden betreiben? Wenn er dann immer läuft, wäre der ausgebaute RAM-Riegel vermutlich kaputt; man könnte ihn mal für ein halbes oder ganzes Jahr im Schrank "parken", und wenn danach der Rechner immer noch läuft, mal den vermutlich defekten Riegel wieder einbauen, den anderen 'rausnehmen und erneut monatelang den Rechner damit betreiben.

Eine schnellere Methode kenne ich da jetzt auch nicht, außer vielleicht das Kompilieren eines Linux-Kernels; das sorgt meistens für einigen "Streß" im Rechner und kann etwas leichter Abstürze, Fehler usw. durch nicht richtig laufende Hardware provozieren.

#418661

Hausdoc

Green Cottage,
05.12.2017, 22:33:44

@ Peggy

Komplette Fehlermeldung

> > > BCCode:fc
> >
> > Beobachte das mal, das kann auf Speicherfehler (RAM) deuten, falls das
> > wieder mal auftacht. Verhält sich der Rechner künftig öfters "seltsam"
> i.e.
> > sporadisch mal Absturz, Bluescreen oder derlei kryptische
> Systemmeldungen,
> > dann kann es sein, dass das RAM eine Macke hat.
>
> Memtest lief aber gestern fehlerfrei. Einmal komplett und dann noch ein
> Stück.
>
> Mehr fällt mir dazu nicht ein.

Nur so eine saudumme Idee....... Einfach mal den Speicher ausbauen und sofort wieder einbauen? Dadurch erfolgt eine Kontaktreinigung.
Das würde die Fehlerquelle Kontaktproblem ausschließen.

--
Gruß Hausdoc

Heizungsfragen?? - Hier klicken

#418664

Kleiner Punkt

05.12.2017, 23:04:14

@ Hausdoc

Komplette Fehlermeldung

> Nur so eine saudumme Idee....... Einfach mal den Speicher ausbauen und
> sofort wieder einbauen? Dadurch erfolgt eine Kontaktreinigung.
> Das würde die Fehlerquelle Kontaktproblem ausschließen.

Dazu fällt mir eine nette Geschichte aus meine Anfangszeit in der EDV ein.
Mein erster Server , der so groß war wie ein Gefrierschrank einer Metzgerei, hatte einen Festplattenausfall. Die zur Fehlersuche beauftragte Fachfirma stellte Ausfall der Festplatte fest(damaliger Preis umra 15 TAUSEND DM !) .
Da ich immer schon mal so ein Wunderwerk von innen sehen wollte, öffnete ich sie(eigentlich das Todesurteil) ,dazu musste ich einige Steckverbindungen lösen.
Anschließend hab ich sie aus Jux nochmal in Betrieb genommen, sie lief danach noch etliche Jahre problemlos!!!

--
DER kleine Punkt

#418665

baeuchlein

05.12.2017, 23:15:26

@ Kleiner Punkt

etwas OT: Platten & Dreck innendrin

> Dazu fällt mir eine nette Geschichte aus meine Anfangszeit in der EDV
> ein.
> Mein erster Server , der so groß war wie ein Gefrierschrank einer
> Metzgerei, hatte einen Festplattenausfall. Die zur Fehlersuche beauftragte
> Fachfirma stellte Ausfall der Festplatte fest(damaliger Preis umra 15
> TAUSEND DM !) .
> Da ich immer schon mal so ein Wunderwerk von innen sehen wollte, öffnete
> ich sie(eigentlich das Todesurteil) ,dazu musste ich einige
> Steckverbindungen lösen.
> Anschließend hab ich sie aus Jux nochmal in Betrieb genommen, sie lief
> danach noch etliche Jahre problemlos!!!

Sowas habe ich auch mal gemacht, so um 1996 herum, mit einer Festplatte, die ich schon als "defekt" abgehakt hatte. Danach lief sie nochmal eine Weile, dann trat wieder ein Problem auf. Ein erneutes Öffnen des Gehäuses überlebte sie nicht, bzw. sie lief danach nicht mehr vernünftig.

Die vermutliche Erklärung lieferte später eine Beschreibung irgendwo, möglicherweise in der c't. Demnach haben Festplatten eine Art Luftfilter an einer Stelle, die so gelegen ist, dass auf die Plattenoberfläche auftreffende Partikel (Staub und anderer Dreck) irgendwann bei wiederholtem Auftreffen mal in den Filter geschleudert werden und da hängen bleiben. Sinn des Ganzen ist es, Dreck festzuhalten, der unvermeidbar bei der Herstellung der Platten im Gehäuse verbleibt. Der wird dann so festgehalten, und wenn kein weiterer Dreck in die Platte 'reinkommt, ist irgendwann der ganze Dreck im Filter.

Liefert man nun durch Öffnen des Plattengehäuses Dreck nach, dann kann der auf analoge Weise im Luftfilter landen. Erst, wenn der Filter zu voll wird, wirkt er nicht mehr, und der Dreck düst ungehindert immer wieder durch's Gehäuse, und wenn er mal mit Wucht in die Oberfläche der rotierenden Metallscheiben im Gehäuse einschlägt, dann werden dort Sektoren der Platte beschädigt. Ist ausreichend Dreck im Gehäuse und der Filter voll, dann wirkt der Schmutz wie ein Sandstrahler auf die Scheibenoberfläche. Und dann ist nach einiger Zeit Ende Gelände.

Wenn man also eine Platte oft genug außerhalb eines "Reinraums" öffnet, kriegt man sie recht zuverlässig kaputt. :devil:

#418666

Kleiner Punkt

05.12.2017, 23:27:48

@ baeuchlein

etwas OT: Platten & Dreck innendrin

Ich hatte offensichtlich das Glück, sie in einem wohl staubarmen Raum zu öffnen, es war ein separater Raum, in dem nur der Server stand......

--
DER kleine Punkt

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