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#414224

Ferry

02.08.2017, 01:41:32

Diesel Fahrverbot, wie ? (verkehr.kfz)

Moin.

Wie würde das laufen? Tageweise? Wie der Wind so weht?

Aussentemperaturen?

Fahre mit dem Auto zur Arbeit, aber darf nicht mehr nach hause.

Muss man dann Umwege fahren? Schleichwege.

Wenn es länger dauert, wie kommen die Getränkekisten ins Haus,
oder die Kinder in die Schule?

Muss man dann jeden Morgen früher aufstehen, nachsehen ob ein
Verbot besteht und dann alles umorganisieren?

Mal abgesehen von den ganzen HandwerkerAutos, oä.

Was macht ein Arzt? Oder auch Pflegekräfte die dann nicht
zu ihren Patienten kommen.


Wer kontrolliert hunderte? Kontrollen im Feierabendverkehr ??

Was ist die Strafe?


Ferry

#414225

Hausdoc

Green Cottage,
02.08.2017, 09:00:52
(editiert von Hausdoc, 02.08.2017, 09:01:11)

@ Ferry

Diesel Fahrverbot, wie ? (ed)

> Wie würde das laufen? Tageweise? Wie der Wind so weht?
>
> Aussentemperaturen?
>
> Fahre mit dem Auto zur Arbeit, aber darf nicht mehr nach hause.
>
> Muss man dann Umwege fahren? Schleichwege.
>
> Wenn es länger dauert, wie kommen die Getränkekisten ins Haus,
> oder die Kinder in die Schule?
>
> Muss man dann jeden Morgen früher aufstehen, nachsehen ob ein
> Verbot besteht und dann alles umorganisieren?
>



Vieeeeel zu einfach.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit brütet man in Berlin nach einer maximal umständlichen und absurden Lösung.

Wenn Merkel nochmal darf könnte man Zenzursula Fliuntenuschi Von der Dingsda drauf ansetzen..... Beim Dobrindt besteht die Gefahr daß doch ansatzweise was sinnvolles entstehen könnte............ wobei..... Dieselgate..... Rettungsgasse....... nö! Das wird auch nix.

--
Gruß Hausdoc

Heizungsfragen?? - Hier klicken

#414226

bender

Strasshof an der Nordbahn,
02.08.2017, 12:48:39

@ Ferry

Diesel Fahrverbot, wie ?

[image]

--
Grüße aus Strasshof an der Nordbahn (ja, da wo die Kampusch im Keller lebte)
bender

sudo apt-get install brain_2.0

#414227

Adi G.

02.08.2017, 13:11:05

@ Ferry

Diesel Fahrverbot, wie ?

Ich denke, dann wird die blaue Plakette eingeführt und ohne diese
gibt es in bestimmte Zonen keine Fahrerlaubnis für Diesel mit Euro 5 und abwärts. Es droht sogar Euro 6c für "erschwindelte" Euro 6-Autos.

LG

Adi

--
"Gerade das Unvollkommene bedarf unserer besonderen Liebe" frei uminterpretiert nach Oscar Wilde

Ich war dabei, bei 3 historischen Netz-Treff Treffen, die
insgesamt vom Freitag, den 25.6.2010 bis Sonntag, den 27.6.2010
in Bad Emstal und vom Freitag, den 17.06.2011 bis zum Sonntag den 19.06.2011 in Altdorf b. Nürnberg und vom Freitag, den 15.06.2012 bis zum Sonntag, den 17.06.2012 in Eisenach, dauerten.

Reparieren, Elektroschrott vermeiden!
www.repaircafe-altdorf.de

ACHTUNG! Wer zu weit nach Rechts abkommt, landet im Straßengraben!

Auch der Kluge macht Fehler, nur der Dumme lernt daraus nicht.

Deine Apotheke um die Ecke: gut beraten und gut behütet!

#414233

baeuchlein

02.08.2017, 15:13:18

@ Ferry

Einige Ideen dazu

> Wie würde das laufen? Tageweise? Wie der Wind so weht?

Voraussehen kann das wohl keiner zuverlässig. Man kann sich aber mal ansehen, wie es in anderen Ländern in Europa gemacht wird.

In Italien oder Spanien (ich weiß es nicht mehr genau) läuft das in bestimmten Städten wohl so, dass bei zu hohen Schadstoffwerten in der Luft über 10 oder 20 Tage hinweg anschließend verkündet wird, dass bis auf Weiteres abwechselnd (also tage-weise) nur Autos mit geraden oder ungeraden Zahlen auf dem Nummernschild in der betreffenden Stadt fahren dürfen.

Sprich: Man hat mehrere Tage Vorwarnung, bis dann ein Verbot ausgesprochen wird. Wenn das den Autofahrern vernünftig mitgeteilt wird ("Seit 5 Tagen zu hohe Werte, in 5 Tagen tritt folgende Verbotsregelung in Kraft: ..."), kann man sich da schon einigermaßen drauf einstellen.

Okay, da ist jetzt nicht mit enthalten, dass das ja (zunächst...) nur für Diesel-Fahrzeuge gelten soll, aber das kann man z.B. über eine besondere Plakette für Dieselfahrzeuge regeln.

> Fahre mit dem Auto zur Arbeit, aber darf nicht mehr nach hause.

Wäre im erwähnten Fall nur für diejenigen relevant, deren Arbeitszeiten gerade ungünstig liegen. Würde z.B. um 0 Uhr "umgeschaltet", dann wären nur Arbeitnehmer betroffen, deren Schicht gerade zu dieser Zeit liegt.

> Muss man dann Umwege fahren? Schleichwege.

Käme auf die exakte Regelung an - ich vermute, über kurz oder lang wären auch alle Um-/Schleichwege vom Verbot betroffen. Dann bräuchte man sich darüber auch keinen Kopf mehr zu machen.

> Wenn es länger dauert, wie kommen die Getränkekisten ins Haus,

Gar nicht. Man muss dann halt einzelne Flaschen oder kleinere Gebinde kaufen, oder Vorräte anlegen. Wie problematisch das im Einzelnen wird, lässt sich nur anschauen, wenn bereits eine konkrete Regelung vorliegt. Im obigen Beispiel könnte man halt nur alle zwei Tage einkaufen fahren - das müsste für die meisten Menschen ausreichen.

> oder die Kinder in die Schule?

Das wird schon schwieriger. Eventuell mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), aber dafür muss das Kind dann ja eine gewisse Reife haben. Und wenn dann noch zeitlich enge Abfolgen mit Kita & Co. ins Spiel kommen, wird es vermutlich eng. Vielleicht muss eine Stadt dann wieder mehr Schulbusse zur Verfügung stellen (was natürlich dann wieder Geld kostet).

> Muss man dann jeden Morgen früher aufstehen, nachsehen ob ein
> Verbot besteht und dann alles umorganisieren?

Nur, wenn eine idiotische Regelung umgesetzt würde. Was ich in Deutschland nicht völlig ausschließen möchte, wenn ich z.B. sehe, wie das mit der Autobahn-Maut hier losging.

> Mal abgesehen von den ganzen HandwerkerAutos, oä.
>
> Was macht ein Arzt? Oder auch Pflegekräfte die dann nicht
> zu ihren Patienten kommen.

Neues Auto kaufen, vielleicht? :kratz:

Kurzfristig könnte man bei solchen Personen über Ausnahmegenehmigungen nachdenken, langfristig müssten die halt genauso das Auto wechseln wie manch andere Leute auch.

> Wer kontrolliert hunderte? Kontrollen im Feierabendverkehr ??

Das liefe wohl am Sinnreichsten über automatisierte Erfassung von Kennzeichen. Wie man an zahlreichen Entwicklungen im Lande sieht, haben unsere Regierigen auch kein Problem mit sowas. Datenschutz ist anscheinend was für Feiglinge...

Alternative: Irgendeine andere Kontrollmöglichkeit einführen, die stichprobenartig gemacht wird, wie es z.B. bei der Fahrscheinkontrolle im ÖPNV vorkommt. Die Wahrscheinlichkeit, einen "Dauersünder" zu erwischen, müsste man dann entsprechend in die Höhe treiben, ohne den Straßenverkehr zu stark zu behindern. Gut, da weiß ich auch nicht exakt, wie man das nun machen würde, aber wenn man wieder das Beispiel mit den Nummernschildern hätte, wäre es recht einfach: Ein Kontrolleur (egal ob nun von der Polizei oder von was für einer Organisation sonst) guckt auf die Nummernschilder, und wenn er eins sieht, was an diesem Tag eigentlich nicht fahren dürfte, fotografiert er den Wagen. Wenn man dann Ausnahmegenehmigungen mit irgendwelchen Plaketten an der Windschutzscheibe kenntlich macht, wären kaum noch Leute betroffen, die an jenem Tag auch fahren dürfen. Und wenn man dann noch bedenkt, dass diese Kontrolltätigkeit auch ohne jede Berufserfahrung hinzukriegen ist, haben wir endlich Tausende neuer (1-€-)Jobs für Geringqualifizierte - wenn das nun eine Regierung auch noch öffentlichkeitswirksam so umsetzen würde, fiele Kritik an diesem Arbeitsmodell relativ schwer.

In der Praxis müsste man das dann eh noch ein Bißchen anpassen. Ob man bei 50 km/h schnellem Fahrzeug noch rechtzeitig das Nummernschild überprüfen und auf eine etwaige Plakette achten könnte, weiß ich nicht.

Ach ja... stichprobenartig umsetzen ließe sich diese Idee grundsätzlich auch wieder mit automatischen Anlagen, wie oben beschrieben. Die Mautpflicht wird ja auf Autobahnen ganz ähnlich überprüft.

> Was ist die Strafe?

Geldstrafe. Die wird dann in der Höhe so lange angepasst, bis die Autofahrer sich in ausreichender Menge dran halten.


Mal sehen, ob meine Ideen hier gut ankommen. Dann könnte ich ja den Dobrindt vom Sessel schubsen und seinen Job selber machen... :lol3:

#414234

stefan66 zur Homepage von stefan66

02.08.2017, 16:20:56

@ baeuchlein

Einige Ideen dazu

> > Mal abgesehen von den ganzen HandwerkerAutos, oä.
> >
> > Was macht ein Arzt? Oder auch Pflegekräfte die dann nicht
> > zu ihren Patienten kommen.
>
> Neues Auto kaufen, vielleicht? :kratz:
>
> Kurzfristig könnte man bei solchen Personen über Ausnahmegenehmigungen
> nachdenken, langfristig müssten die halt genauso das Auto wechseln wie
> manch andere Leute auch.

Nein, nein, nein!!! Keine Ausnahmen! Warum soll es den normalen Diesel-Fahrer verboten werden in die Stadt zu fahren und für Taxen, Busse und LKWs gibt es Ausnahmen? Wenn schon, dann konsequent. Verbot für alle Diesel!
Leider werden die Städter verhungern, weil die Lebensmittelgeschäfte nicht mehr beliefert werden können.
Ich sehe schon Bilder wie nach WK2, wo die Städter außen an den Eisenbahnen hängen, um auf dem Lande Kartoffeln vom Acker zu klauen... :-P

--
Do, wat Du wullt, de Lüüd snackt doch!

#414235

sansnom

02.08.2017, 16:42:11

@ Ferry

Diesel Fahrverbot, wie ?

Die Verursacher dieser Misere (=die kriminellen Autohersteller)
dazu verpflichten, die Diesel-Stinker ohne Wenn und Aber
zurückzunehmen und dem Kunden ein adäquates Fahrzeug zur Verfügung
zu stellen.

#414236

sansnom

02.08.2017, 16:44:44

@ Hausdoc

Diesel Fahrverbot, wie ?

> Beim Dobrindt besteht die Gefahr daß doch ansatzweise was sinnvolles
> entstehen könnte............

einfach eine Lösung in den "Bayernplan" reinschreiben...........

#414238

RoyMurphy

Tübingen,
02.08.2017, 17:32:25

@ sansnom

Diesel Fahrverbot, wie ?

> Die Verursacher dieser Misere (=die kriminellen Autohersteller)
> dazu verpflichten, die Diesel-Stinker ohne Wenn und Aber
> zurückzunehmen und dem Kunden ein adäquates Fahrzeug zur Verfügung
> zu stellen.

Wollte man den betrogenen Dieselliebhabern gerecht werden, könnte das den Bankrott eines Teils der Autoindustrie samt Zulieferern bedeuten! Natürlich verursacht von höchstlohnverdienenden, aber ahnungslosen Managern und gutbezahlten, aber trickreichen Entwicklungsingenieuren.
Das muss zu einer Art Vergleich führen, die sich weder auf die Steuerzahler/innen noch auf die Besitzer anderer Antriebskonzepte auswirken dürfen.

--
--------------------------------------------------------------------------
 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


> Die Asiaten haben den Weltmarkt mit unlauteren Methoden erobert - sie arbeiten während der Arbeitszeit.
Ephraim Kishon

#414239

vordprefect zur Homepage von vordprefect

wo karl ruht..,
02.08.2017, 18:00:38

@ Ferry

Diesel Fahrverbot, wie ?

Hi

> Wie würde das laufen? Tageweise? Wie der Wind so weht?

Je nach Wetterlage - aber in Stuttgart waren das meistens mehrere Tage.

> Aussentemperaturen?

Wetterlage - In Stuttgart gabs des öfteren Feinstaubalarm. Im Ernstfall gäbe es wohl ein Fahrverbot.
In Stuttgart nur die Mahnung, das Auto stehen zu lassen.

> Fahre mit dem Auto zur Arbeit, aber darf nicht mehr nach hause.
> Muss man dann Umwege fahren? Schleichwege.

Mitfahrgelegenheit mit Kollegen?
Das ist egal - ein Schleichweg in der Stadt ist dann eben auch nicht zu befahren.
Bis zum Stadtrand (Pendelbahnhof) kommt man wahrscheinlich noch.

> Wenn es länger dauert, wie kommen die Getränkekisten ins Haus,
> oder die Kinder in die Schule?

Bus, ÖPNV, Fahrrad, Mitfahrgelegenheit.
Die Getränkekisten kommen per Ausnahmegnehmigung oder Benziner ;).

> Muss man dann jeden Morgen früher aufstehen, nachsehen ob ein
> Verbot besteht und dann alles umorganisieren?

In Stuttgart wurde das meistens schon am Vorabend bekanntgegeben
und ging dann meistens auch über mehrere Tage.
Im ÖPNV gabs dann die Einzelfahrscheine um die 50% ermäßigt.

> Mal abgesehen von den ganzen HandwerkerAutos, oä.
> Was macht ein Arzt? Oder auch Pflegekräfte die dann nicht
> zu ihren Patienten kommen.

Die dürfen wahrscheinlich auch ohne..

> Wer kontrolliert hunderte? Kontrollen im Feierabendverkehr ??

Schon mal was von Kameras gehört? ;)

> Was ist die Strafe?

Könnte mir ein Bußgeld vorstellen - steht aber wohl noch nicht fest.
Punkte in Flensburg könnte ich mir auch vorstellen.

Aufgrund der Thematik, das immer mehr Menschen pendeln, sollte man über ganz andere Maßnahmen nachdenken.
Aber wir drehen hier nur wieder an Details. Norm 5 nicht aber Norm 6, aber die sind wohl auch nicht besser wie Norm 5
und überhaupt sind Benziner nicht auch umweltschädlich?

Das Mittel daß dann in die nachgerüsteten Motoren reingekippt werden wird (Addblue), ist das etwa umweltfreundlich?
In der Herstellung?

--
lg,
volker

so long and thank you for the fish >~°>

me@PPG

#414240

michl

Dohma,
02.08.2017, 19:04:59

@ sansnom

Diesel Fahrverbot, wie ?

Rücknehmen vielleicht nicht ganz. Aber kostenlos so nachrüsten, das die Grenzwerte eingehalten werden.
Den "Dieselgipfel" von heute empfinde ich als Farce. Die Hersteller haben unseren Bundesverkehrsminister am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Und der hat es scheinbar nichtmal gemerkt.
Kostenlose Softwareupdates- was soll da rum kommen?

michl

#414242

baeuchlein

02.08.2017, 19:50:45

@ stefan66

Manche Dinge kann man nicht über's Knie brechen

> > > Mal abgesehen von den ganzen HandwerkerAutos, oä.
> > >
> > > Was macht ein Arzt? Oder auch Pflegekräfte die dann nicht
> > > zu ihren Patienten kommen.
> >
> > Neues Auto kaufen, vielleicht? :kratz:
> >
> > Kurzfristig könnte man bei solchen Personen über Ausnahmegenehmigungen
> > nachdenken, langfristig müssten die halt genauso das Auto wechseln wie
> > manch andere Leute auch.
>
> Nein, nein, nein!!! Keine Ausnahmen! Warum soll es den normalen
> Diesel-Fahrer verboten werden in die Stadt zu fahren und für Taxen, Busse
> und LKWs gibt es Ausnahmen? Wenn schon, dann konsequent.

Nö. Das magische Wort in meinem Satz ist kurzfristig. Einfach deswegen, weil man ein Auto nun mal nicht alle paar Monate neu kaufen kann. Da kann der Staat nicht einfach sagen, "ab morgen darfst du es nicht mehr benutzen und selber sehen, wie du damit zurecht kommst". Langfristig darf es dann aber tatsächlich nur Ausnahmen geben, wenn irgendwas Wichtiges wirklich nur mit Dieselmotor geht.

Wenn du hingegen in fünf Minuten alle Probleme der Welt durch Verbote von schlicht und einfach allem, was auch nur irgendwie schädlich sein könnte, lösen willst, hast du höchstens im Paralleluniversum von den Grünen (Partei) eine Chance. Die glauben ja tatsächlich, man könne bis 2022 alle AKWs in Deutschland verbieten und bis 2025 alle Kohlekraftwerke, und das geht dann reibungslos über die Bühne. :gaga:

#414243

stefan66 zur Homepage von stefan66

02.08.2017, 19:59:20

@ baeuchlein

Manche Dinge kann man nicht über's Knie brechen

. Langfristig
> darf es dann aber tatsächlich nur Ausnahmen geben, wenn irgendwas Wichtiges
> wirklich nur mit Dieselmotor geht.

Sorry...aber da bin ich anderer Meinung. Wenn der Staat meint, dass Dieselmotoren gesundheitsschädlich sind, denn darf es auch keine Ausnahmen geben. Keine LKWs, keine Busse, keine Handwerksbetriebe.
Ich fahre selbst Diesel, allerdings EURO 6. Ich fühle mich bereits jetzt enteignet. Erkläre mir mal, warum es Ausnahmen geben soll...

--
Do, wat Du wullt, de Lüüd snackt doch!

#414244

baeuchlein

02.08.2017, 20:07:37

@ michl

Man löst nicht alle Probleme folgenlos in 5 Minuten

> Rücknehmen vielleicht nicht ganz. Aber kostenlos so nachrüsten, das die
> Grenzwerte eingehalten werden.

Kann sein, dass das nicht geht. Bei demjenigen Motor, mit dem in den USA das Ganze bekannt wurde, ist wohl zu spät aufgefallen, dass man die zulässigen Werte gar nicht hinkriegt - so höre ich es aus einigen Radiosendungen heraus, die ich mir in den letzten Jahren dazu angehört habe.

> Den "Dieselgipfel" von heute empfinde ich als Farce. Die Hersteller haben
> unseren Bundesverkehrsminister am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Und
> der hat es scheinbar nichtmal gemerkt.
> Kostenlose Softwareupdates- was soll da rum kommen?

Bei Euro 5 vermutlich noch ein Bißchen, bei Euro 6 schon eher was. Andererseits ist das das Einzige, was man kurzfristig und mit Aussicht auf Erfolg umsetzen kann.

Mittelfristig muss man zusehen, welche der Motoren man noch zu akzeptablen Bedingungen umrüsten kann, doch da muss für jeden Typ Motor ein Team herumforschen, was denn überhaupt geht. Und dann werden diese Motoren oft schon seit Jahren nicht mehr produziert, man braucht aber für Tests mindestens einen. Und der muss unbeschädigt und auch nicht durch irgendeinen Bastler verhunzt worden sein. Das alles kriegt man mit den verfügbaren Leuten und Autos nicht "mal eben schnell" hin.

Das ist das Ergebnis eines Gesprächs mit meinem Bruder, der mit Motorenkonstrunktion sein Geld verdient und den ich im privaten Gespräch nicht im Verdacht habe, dass er mir Unsinn erzählt.

Ich denke, hier muss man als Staat einen langen Atem haben und einerseits die Industrie in den Würgegriff nehmen, sie andererseits aber auch nicht komplett erwürgen. Sonst hat man womöglich mehr verloren als nötig, denn es wäre sicher nicht trivial, wenn auch nur einer der deutschen Automobilhersteller an sowas kaputt gehen würde. Also muss man die Industrie viel mehr als bisher überwachen (was aber auch Geld kostet, das die Autoindustrie auch nicht folgenlos zahlen könnte), während sie erst mal das korrigiert, was bisher schief lief, und danach auch genauer überwacht, dass das, was da hergestellt wird, nicht mehr als nötig die Umwelt belastet.

Und man muss endlich mal sauber unterscheiden zwischen Betrug und Dingen, die zwar nicht schön sind, vom Staat aber erlaubt wurden. Dazu zählt die ganze Problematik rund um die Test-Standards, die nun mal nicht wiedergeben, was auf der Straße passiert - aber erstens hat das Gründe und zweitens war es bisher von Seiten des Gesetzgebers nicht verboten. Viele Leute vermischen das zu einem einzigen "Die Autoindustrie ist der große Böse"-Geschrei, was weder korrekt ist noch hilfreich.

#414245

baeuchlein

02.08.2017, 20:23:30

@ stefan66

Manche Dinge kann man nicht über's Knie brechen

> . Langfristig
> > darf es dann aber tatsächlich nur Ausnahmen geben, wenn irgendwas
> Wichtiges
> > wirklich nur mit Dieselmotor geht.
>
> Sorry...aber da bin ich anderer Meinung. Wenn der Staat meint, dass
> Dieselmotoren gesundheitsschädlich sind, denn darf es auch keine Ausnahmen
> geben. Keine LKWs, keine Busse, keine Handwerksbetriebe.
> Ich fahre selbst Diesel, allerdings EURO 6. Ich fühle mich bereits jetzt
> enteignet. Erkläre mir mal, warum es Ausnahmen geben soll...

Das kannst du oben schon in Ansätzen nachlesen. Es hilft aber nur, wenn man erstens selber nachdenken kann und zweitens nicht unbelehrbar und allwissend wie ein Taliban daherkommt.

Mit "etwas Wichtiges" meinte ich Dinge, die durchaus Leben schützen, retten, bewahren usw.. Da muss man dann sinnvoll abwägen, wofür man dann Ausnahmen machen kann und wie lange sie gelten sollen. Ferner bist du derzeit nicht "enteignet", oder hat man dir deinen geliebten Euro-6-Diesel schon weggenommen oder ein Fahrverbot dagegen verhängt?

Auch sonst haben wir um uns herum viele Dinge, die positive und negative Wirkung haben. Viele Kunststoffe z.B. gasen Weichmacher aus oder haben andere schädliche Nebenwirkungen. Sie werden aber auch in der Medizin genutzt, z.T. für sowas wie Dialyse. Da, wo sie dann nicht durch andere Materialien ersetzt werden können, kannst du dann nur entscheiden, wie viele Personen laut Statistik in einem bestimmten Zeitraum sterben müssen und woran (an Kunststoffen oder eben dem Verzicht darauf). Hier muss man dann abwägen.

Bei Autos ist das nicht so einfach, aber auch da muss man sich überlegen, was denn wirklich passiert, wenn man par Ordre de Mufti mal eben alle Dieselfahrzeuge verbietet, weil die gesundheitsschädlich sind. Natürlich müssen dann auch alle anderen motorbetriebenen Fahrzeuge verboten werden, denn entweder stoßen sie selber Schadstoffe aus, oder aber die Kraftwerke, die diese Fahrzeuge mit Strom versorgen.

Das würde dann eine Welt ohne Krankenwagen, Rettungshubschrauber usw. usw. bedeuten, und schon das wäre nicht so toll, wie es sich manche Träumer vorstellen. Und wenn man dann noch überlegt, was das für unser auf solchen Fahrzeugen aufbauendes Wirtschaftssystem bedeutet, wird es noch schlimmer. Direkt würden durch ein Verbot der Nutzung solcher Fahrzeuge durch die Wirtschaft zwar keine Leute ums Leben kommen (evtl. sogar diverse Leute pro Jahr weniger), aber indirekt würde es wahrscheinlich u.a. zu teureren Medikamenten oder allgemein im Alltag höheren Preisen führen. Da hängen bestimmt noch Leben dran.

Und deswegen glaube ich, dass man solche Veränderungen nicht über's Knie brechen sollte, sondern in einem vernünftigen Tempo. Auf Dauer sollte man sich nicht mit einem Gerät abgeben, was Lebewesen schädigt - aber es kann eine lange Zeit vergehen, bis man ein Gerät auch nur annährend problemfrei hinkriegt. Außer in den Köpfen irgendwelcher verträumter Spinner und verbohrter Idioten, die meinen immer, es ginge alles und in fünf Sekunden.

#414247

stefan66 zur Homepage von stefan66

02.08.2017, 20:36:32

@ baeuchlein

Manche Dinge kann man nicht über's Knie brechen

> Ferner bist du
> derzeit nicht "enteignet", oder hat man dir deinen geliebten Euro-6-Diesel
> schon weggenommen oder ein Fahrverbot dagegen verhängt?

Meine jährliche Fahrleistung beträgt 40-50.000 km...deswegen Diesel. D.h aus wirtschaftlichen Gründen benötige ich ca. alle drei Jahre ein neues Fahrzeug. Da derzeit der Markt für gebrauchte Dieselfahrzeuge weggebrochen ist, fühle ich mich natürlich enteignet.

--
Do, wat Du wullt, de Lüüd snackt doch!

#414248

Adi G.

02.08.2017, 20:44:05

@ stefan66

Manche Dinge kann man nicht über's Knie brechen

> > Ferner bist du
> > derzeit nicht "enteignet", oder hat man dir deinen geliebten
> Euro-6-Diesel
> > schon weggenommen oder ein Fahrverbot dagegen verhängt?
>
> Meine jährliche Fahrleistung beträgt 40-50.000 km...deswegen Diesel. D.h
> aus wirtschaftlichen Gründen benötige ich ca. alle drei Jahre ein neues
> Fahrzeug. Da derzeit der Markt für gebrauchte Dieselfahrzeuge weggebrochen
> ist, fühle ich mich natürlich enteignet.
Hättest vor Jahren(!) schon einen Benziner mit Autogas wählen sollen.

LG

Adi

--
"Gerade das Unvollkommene bedarf unserer besonderen Liebe" frei uminterpretiert nach Oscar Wilde

Ich war dabei, bei 3 historischen Netz-Treff Treffen, die
insgesamt vom Freitag, den 25.6.2010 bis Sonntag, den 27.6.2010
in Bad Emstal und vom Freitag, den 17.06.2011 bis zum Sonntag den 19.06.2011 in Altdorf b. Nürnberg und vom Freitag, den 15.06.2012 bis zum Sonntag, den 17.06.2012 in Eisenach, dauerten.

Reparieren, Elektroschrott vermeiden!
www.repaircafe-altdorf.de

ACHTUNG! Wer zu weit nach Rechts abkommt, landet im Straßengraben!

Auch der Kluge macht Fehler, nur der Dumme lernt daraus nicht.

Deine Apotheke um die Ecke: gut beraten und gut behütet!

#414249

stefan66 zur Homepage von stefan66

02.08.2017, 20:52:01

@ Adi G.

Manche Dinge kann man nicht über's Knie brechen

> Hättest vor Jahren(!) schon einen Benziner mit Autogas wählen sollen.

Bei einer täglichen Fahrleistung von 262 km ohne Autogas-Tanke auf dem Weg?

--
Do, wat Du wullt, de Lüüd snackt doch!

#414250

Adi G.

02.08.2017, 21:03:09

@ stefan66

Manche Dinge kann man nicht über's Knie brechen

> > Hättest vor Jahren(!) schon einen Benziner mit Autogas wählen sollen.
>
> Bei einer täglichen Fahrleistung von 262 km ohne Autogas-Tanke auf dem Weg?

Autogas Steuerbefreiung verlängert

Gastanken in D

Und da is nix dabei???

Bei mir sind allein im Umkreis von 20km um meine Kleinstadt nahe Nürnberg
herum 4 Tankstellen.


LG

Adi

--
"Gerade das Unvollkommene bedarf unserer besonderen Liebe" frei uminterpretiert nach Oscar Wilde

Ich war dabei, bei 3 historischen Netz-Treff Treffen, die
insgesamt vom Freitag, den 25.6.2010 bis Sonntag, den 27.6.2010
in Bad Emstal und vom Freitag, den 17.06.2011 bis zum Sonntag den 19.06.2011 in Altdorf b. Nürnberg und vom Freitag, den 15.06.2012 bis zum Sonntag, den 17.06.2012 in Eisenach, dauerten.

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#414251

stefan66 zur Homepage von stefan66

02.08.2017, 21:14:32

@ Adi G.

Manche Dinge kann man nicht über's Knie brechen

> Und da is nix dabei???

Glaube es mir einfach.

Ich sitze täglich vier Stunden im Auto. Da bin ich nicht bereit irgendwelche Umwege wegen Autogas o.ä. zu fahren. Jede verlorene Minute ist für mich verlorene Lebenszeit.
Aber wir schweifen jetzt vom Thema ab. Bitte nicht weiter vertiefen-

--
Do, wat Du wullt, de Lüüd snackt doch!

#414256

RoyMurphy

Tübingen,
02.08.2017, 22:57:03

@ Ferry

Diesel Fahrverbot, wie ?

> Wer kontrolliert hunderte? Kontrollen im Feierabendverkehr ??

Da kann ich auch noch ein Steuerlein beischerflen:

So regelt das Ausland Fahrverbote

--
--------------------------------------------------------------------------
 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


> Die Asiaten haben den Weltmarkt mit unlauteren Methoden erobert - sie arbeiten während der Arbeitszeit.
Ephraim Kishon

#414263

baeuchlein

03.08.2017, 13:11:50

@ stefan66

Eigentlich ist das ein Problem unserer Marktwirtschaft

> > Ferner bist du
> > derzeit nicht "enteignet", oder hat man dir deinen geliebten
> Euro-6-Diesel
> > schon weggenommen oder ein Fahrverbot dagegen verhängt?
>
> Meine jährliche Fahrleistung beträgt 40-50.000 km...deswegen Diesel. D.h
> aus wirtschaftlichen Gründen benötige ich ca. alle drei Jahre ein neues
> Fahrzeug. Da derzeit der Markt für gebrauchte Dieselfahrzeuge weggebrochen
> ist, fühle ich mich natürlich enteignet.

Daran sieht man mal wieder, dass gefühlte Enteignung nicht unbedingt reale Enteignung ist.

Leider ist der Wert von Dingen in der hochgelobten freien Marktwirtschaft u.a. abhängig von Angebot und Nachfrage. Und die Nachfrage ist nun mal durch das ganze Gerede "gegen" den Diesel in den Keller gegangen. Ähnliche Dinge haben z.B. auch dafür gesorgt, dass die Zinsen auf Erspartes sich auf den Nullpunkt zubewegt haben. Das ist eher ein Problem mit der "Freiheit" in der Marktwirtschaft, auch wenn es im Falle des Dieselautos durch einige Firmen ausgelöst wurde, die tatsächlich Gesetze gebrochen haben. Danach kamen dann die Medien, die z.T. wirklich alles, was am Diesel schlecht ist bzw. sein kann, in einen Topf warfen und oft nur noch von "Dieselgate" und "Betrug" berichteten, anstatt mal genauer auf die jeweilige Sachlage einzugehen. Anschließend trat dann die mittlerweile für ihre Klagen berühmt-berüchtigte Deutsche Umwelthilfe auf den Plan, die sich einem mir mal untergekommenen Bericht zufolge zu wesentlichen Teilen aus Gerichtsprozessen (!) finanziert. Diese Organisation mag zwar mit ihren Klagen prinzipiell Recht haben, aber was sie damit auslöst, scheint sie weniger zu durchdenken. Und dann kamen natürlich die von Klagen betroffenen Städte aus den Löchern gekrochen, weil sie keine andere Wahl mehr hatten: Sie müssen dafür sorgen, dass die Schadstoffgrenzwerte eingehalten werden, auch wenn sie dafür Fahrverbote aussprechen müssen.

Ganz schön viele "Schuldige". Geplant enteignet hat dich aber keiner von denen, die hatten andere Zielsetzungen. Die aber führten durch die freie Marktwirtschaft zu Auswirkungen, die mal wieder keiner haben will - aber solange ausreichend viele politisch und wirtschaftlich Mächtige immer wieder Hohelieder auf unsere Wirtschaftsform singen, ohne sich nennenswert um die negativen Seiten derselbigen zu kümmern, läuft sowas immer wieder ab. Und der Bürger ist meistens der Arschkartenbesitzer.

Wenn wir nicht bald mal an den Problemen unseres Wirtschaftssystems arbeiten, knallt es irgendwann. Vielleicht, weil das System gegen die Wand fährt und wirtschaftlich oder sonstwie systemintern kollabiert. Vielleicht, weil irgendwas in der Umwelt so lange überbelastet wird, bis es "kippt". Vielleicht auch, weil immer mehr Menschen von "der Politik" die Nase voll haben, das aber die Mächtigen nicht zu Kurskorrekturen animiert.

Ansonsten: Du sagst, du brauchst "aus wirtschaftlichen Gründen" alle drei Jahre ein neues Auto. Nun, die Wirtschaftssituation hat sich halt geändert, könnte man salopp sagen. Niemand garantiert heute noch irgendwem, dass sowas nicht passiert.

Denke drüber nach, wann du dein Auto in der jetztigen und evtl. zukünftigen Situation sinnvollerweise verkaufst. Oder du fährst es halt bis zu seinem mehr oder weniger seligen Ende. Etwas anderes kann ich dir nicht raten. Unser Wirtschaftssystem gibt nun mal nichts anderes her. :-|

#414264

Adi G.

03.08.2017, 13:27:28

@ stefan66

Manche Dinge kann man nicht über's Knie brechen

> > Und da is nix dabei???
>
> Glaube es mir einfach.
>
> Ich sitze täglich vier Stunden im Auto. Da bin ich nicht bereit
> irgendwelche Umwege wegen Autogas o.ä. zu fahren. Jede verlorene Minute ist
> für mich verlorene Lebenszeit.
> Aber wir schweifen jetzt vom Thema ab. Bitte nicht weiter vertiefen-
Für mich war 2008 schon auch ein mitentscheidender Grund, dass in meiner Kleinstadt eine Gastanke war und immer noch ist. Später kamen dann in Nürnberg noch weitere
dazu.

LG

Adi

--
"Gerade das Unvollkommene bedarf unserer besonderen Liebe" frei uminterpretiert nach Oscar Wilde

Ich war dabei, bei 3 historischen Netz-Treff Treffen, die
insgesamt vom Freitag, den 25.6.2010 bis Sonntag, den 27.6.2010
in Bad Emstal und vom Freitag, den 17.06.2011 bis zum Sonntag den 19.06.2011 in Altdorf b. Nürnberg und vom Freitag, den 15.06.2012 bis zum Sonntag, den 17.06.2012 in Eisenach, dauerten.

Reparieren, Elektroschrott vermeiden!
www.repaircafe-altdorf.de

ACHTUNG! Wer zu weit nach Rechts abkommt, landet im Straßengraben!

Auch der Kluge macht Fehler, nur der Dumme lernt daraus nicht.

Deine Apotheke um die Ecke: gut beraten und gut behütet!

#414273

Hackertomm

03.08.2017, 18:45:40

@ Ferry

Diesel Fahrverbot, wie ?

Schwarze Plakette und eine zwangsweise eingebaute Sprengladung im Motorraum, würde das mit Sicherheit lösen
Beim Befahren der falschen Umweltzone wird die Ursache der "Störung" beseitigt, in dem einfach der Motor irreparabel hochgeht.
(Ironie Aus)

Bisher weis man nix genaues nicht!

--
[image]

#414312

RoyMurphy

Tübingen,
04.08.2017, 15:13:38

@ Ferry

Diesel Fahrverbot, wie ?

Vielleicht ist ja das die Lösung, ggf. subventioniert von mit spitzem Bleistift rechnenden Autoherstellern - aber ja nicht von mir als Steuerzahler, denn ich leiste mir ja bekanntlich einen teuren Benziner  :cool:

Wie funktioniert die Euro-6-Nachrüstung von Twintec?

--
--------------------------------------------------------------------------
 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


> Die Asiaten haben den Weltmarkt mit unlauteren Methoden erobert - sie arbeiten während der Arbeitszeit.
Ephraim Kishon

#414367

Hackertomm

06.08.2017, 14:32:10

@ RoyMurphy

Diesel Fahrverbot, wie ?

Vermutlich wird die noch längere Zeit nicht lieferbar sein oder nur für wenige Modelle!
Denn für diese Nachrüstung bedarf es 1. eine Zulassung vom KBA und zwar für alle Modelle einzeln, wo sie angeboten wird!
Und 2. wenn das Ding wirklich funktioniert, dann wird der Ansturm groß werden und der Hersteller kaum mit der Nachfrage mitkommen.

Soll heißen, einfach mal Abwarten........

--
[image]

#414499

Pahoo

bei Ingelheim,
10.08.2017, 16:02:36

@ Ferry

Diesel Fahrverbot, wie ?

Da kann frohlocken, wer eine Krücke fährt.

Nebenbei: Bremsabrieb ist eine wesentliche Komponente beim Feinstaub.
Da diese Krücken überwiegend elektrisch Bremsen, tragen sie auch in dieser Hinsicht zur Feinstaubreduzierung bei.

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